Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Bertha von Suttner, Spruch des Tages zum 09.04.2021

Es ist eine bekannte Tatsache, daß man
mit gewissen Schlagworten der leichtgläubigen Menge
nach Belieben Sand in die Augen streuen kann.

(aus: »Lebenserinnerungen«)
~ Bertha von Suttner ~, Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, Pseudonyme: B. Oulot, Jemand

Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; Pseudonyme: B. Oulot, Jemand;
österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, Friedensnobelpreisträgerin; 1843-1914



Zitante 09.04.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jean Paul

Das Herz ist das Genie der Tugend,
die Moral dessen Geschmacklehre.

(aus: »Levana oder Erziehlehre«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 08.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ulrich Erckenbrecht

Der Anfang ist zufällig,
das Ende notwendig.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie)

~ © Ulrich Erckenbrecht ~, auch: Hans Ritz

auch: Hans Ritz; deutscher Aphoristiker und Autor; * 1947

Zitante 08.04.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Conan Doyle

Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast,
dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit,
wie unwahrscheinlich sie auch ist.

{When you have excluded the impossible,
whatever remains, however improbable,
must be the truth.}

(Sherlock Holmes in: »Das Diadem aus Beryll« [The Adventure of the Beryl Coronet])
~ Sir Arthur (Ignatius) Conan Doyle ~, M.D.
britischer Arzt und Schriftsteller, schrieb die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson; 1859-1930

Zitante 08.04.2021, 10.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gerlinde Nyncke, Spruch des Tages zum 08.04.2021

Niemand lächle über Souvenirs;
viele ihrer Käufer kommen nie wieder
an den Ort der Erinnerung.

(aus: »Eines weiten Weges Widerhall« – Aphorismen und Gedichte)
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007



Bildquelle: Katya36/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 08.04.2021, 00.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Michael Rumpf

Gedanken ordnen sich um eine Erfahrung
wie Eisenspäne um den Magneten.

(aus dem »zeno-Jahrheft 20« [1998])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

Zitante 07.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Gutzkow

Der höhere Werth des Menschen entscheidet sich darnach,
ob er noch für diese Erde Hoffnungen hat, die
über sein Grab hinausgehen.

(aus: »Vom Baum der Erkenntnis« – Denksprüche [1868])
~ Karl (Ferdinand) Gutzkow ~

auch: E. L. Bulwer;
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist, einer der Stimmführer der jungdeutschen Bewegung; 1811-1878

Zitante 07.04.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang J. Reus

Der moderne Mensch:
der single point of failure?

(aus einem Manuskipt)
~ © Wolfgang J. Reus ~

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 07.04.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andreas Gryphius, Spruch des Tages zum 07.04.2021

Wer dir viel Rat und wenig Tat gewähret,
Wenn dich die Last des schweren Kummers preßt,
Ist einer, der die Spinnenweb' abkehret
Und doch dabei die Spinne leben läßt.

(zitiert in: »Zoozmann – Der Zitatenschatz der Weltliteratur« [1910])
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 07.04.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Christian Morgenstern

Demut ist Wärme.
Alle Dinge "reden" und erschließen sich gleich ganz anders,
wo ihr milder Himmel aufglänzt.
Vor dem Demütigen wird die Welt sicher und vertrauend,
den Demütigen empfangen, lieben und beschenken alle Dinge.

(aus: »Stufen«)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 06.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Dante Alighieri ~
(1265-1321)


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