Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

*Baruch de Spinoza*

Es ist nicht der Zweck des Staates,
Menschen aus vernünftigen Wesen zu Tieren oder Automaten zu machen,
sondern im Gegenteil, daß ihre Seele und ihr Körper ihre Tätigkeiten
ungefährdet ausüben und daß sie selbst sich ihrer freien Vernunft bedienen
und nicht an Haß, Zorn und Betrug einander zuvortun noch sich gegenseitig anfeinden.
Der Endzweck des Staates ist also im Grunde die Freiheit.

(aus: »Theologisch-politischer Traktat«)
~ Baruch (Benedictus) de Spinoza ~
niederländischer Philosoph sephardischer Herkunft mit Portugiesisch als Muttersprache; 1632-1677

Zitante 19.10.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Leigh Hunt*, Spruch des Tages zum 19.10.2015

Es gibt zwei Welten:
die Welt, die wir mit Grenzen und Lineal ausmessen, und
die Welt, die wir mit Phantasie und unseren Herzen empfinden.

(zugeschrieben)
~ Leigh Hunt ~, eigentlich James Henry Leigh Hunt
englischer Schriftsteller und Kritiker, 1784-1859


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: stokpic/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 19.10.2015, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Friedrich Melchior Grimm*

Je größer ein Staat ist,
um so mehr muss man seine Gesetze
zu vereinfachen trachten.

(aus: »Über die Wissenschaft der Politik«)
~ Friedrich Melchior (Baron von) Grimm ~
deutscher Schriftsteller, Journalist, Theater- und Musikkritiker und Diplomat; 1723-1807

Zitante 18.10.2015, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Friedrich Melchior Grimm*

Wer gewöhnt ist, über sich nachzudenken,
und den Bewegungen seines Geistes zu folgen,
ist überzeugt, dass unsere Wahrnehmungen weder freiwillig noch frei sind.

(aus: »Über Freiheit und Notwendigkeit«)
~ Friedrich Melchior (Baron von) Grimm ~
deutscher Schriftsteller, Journalist, Theater- und Musikkritiker und Diplomat; 1723-1807

Zitante 18.10.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Nicolas Boileau*

Nichts zu tun haben
ist eine fürchterliche Bürde.

{Le pénible fardeau
de n'avoir rien à faire.}

(aus: »Episteln/Epîtres«)
~ Nicolas Boileau ~, alias Despréaux oder Boileau-Despréaux
französischer Autor und Jurist; 1636-1711

Zitante 18.10.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Sulamith Sparre*

Eine ungewöhnliche Karriere
ist noch keine ungewöhnliche Existenz.

(aus: »Ikarus, stürzend«- Aphorismen)
~ © Sulamith Sparre ~
deutsche Dichterin und Journalistin, * 1959

Zitante 18.10.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos*

Der Mann genießt das Glück, das er empfindet,
die Frau das Glück, das sie verschafft.

{L'homme jouit du bonheur qu'il ressent,
et la femme de celui qu'elle procure.}

(aus: «Gefährliche Liebschaften (Les liaisons dangereuses)«)
~ Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos ~
französischer Offizier und Schriftsteller, 1741-1803

Zitante 18.10.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Henri-Louis Bergson*

Auswählen heißt ausschließen.

{Choisir, donc exclure.}

(zugeschrieben)
~ Henri-Louis Bergson ~
französischer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur (1927); 1859-1941

Zitante 18.10.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Hermann Rosenkranz*

Ohne Hand und Fuß
steht der Astralleib hilflos da.

(»Der Sarkast und der Regenbogen: Nachtrag aus Lakonia«)
~ © Hermann Rosenkranz ~
deutscher Jurist und Aphoristiker; *1932

Zitante 18.10.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais*

Alles endet mit Liedern.

{Tout finit par des chansons.}

(aus: »Die Hochzeit des Figaro«)
~ Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais ~
französischer Unternehmer und Schriftsteller; 1732-1799

Zitante 18.10.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Bücher und Freunde soll man wenige und gute haben.

~ Weisheit aus Spanien ~
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