Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Johann Peter Hebel, Spruch des Tages zum 31.01.2026

Ein verständiger Mann und ein törichter Mann
können nicht einen Strohhalm mit einander zerreissen.
Denn wenn der Tor zieht, so lässt der Verständige nach,
und wenn jener nachlässt, so zieht dieser.
Aber wenn zwei Unverständige zusammenkommen,
so zerreissen sie eiserne Ketten.

(aus: »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes« [1811])
~ Johann Peter Hebel ~
deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge; 1760-1826

Zitante 31.01.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern

Dankbarkeit und Liebe
sind Geschwister.

(aus dem Gedicht: »Dankbarkeit und Liebe«)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 30.01.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Marie Jung

Tapferkeit
zeigt Mut ohne Zuschauer.

(aus: »Gedichte und Aphorismen zur Kommunikationsfreude«. Lyrik und Spruchweisheit zur Menschenführung und Persönlichkeitsentwicklung [2003])
~ © Michael Marie Jung ~

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940

Zitante 30.01.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Heinrich Riehl

Jedes Zeitalter hat sein eigenes Gespenst,
und unter Zittern und Zähneklappern vor demselben
erziehen sich die Völker.

(aus: »Die bürgerliche Gesellschaft« [1851])
~ Wilhelm Heinrich Riehl ~, ab 1883 von Riehl
deutscher Journalist, Novellist, Kulturhistoriker und wissenschaftlicher Begründer der Volkskunde; 1823-1897

Zitante 30.01.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emil Baschnonga, Spruch des Tages zum 30.01.2026

Vorsätze sind bloss Ansätze:
Sie müssen sich wie Knospen entfalten.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

Bildquelle: jplenio/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 30.01.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max von Eyth

Die Leute wissen alle sichtlich so viel,
daß es einem den Atem nimmt und man
allen Mut verliert, etwas anzufassen.

(aus: »Im Strom unserer Zeit«)
~ Eduard Friedrich Maximilian Eyth ~, ab 1896 Max von Eyth
deutscher Ingenieur und Schriftsteller; 1836-1906

Zitante 29.01.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marc Aurel

Was für ein lächerlicher Fremdling auf Erden ist der,
der über irgendein Ereignis in seinem Leben erstaunt.

(aus: »Selbstbetrachtungen«)
~ Marc Aurel ~

auch: Mark Aurel, Marcus Aurelius;
römischer Kaiser und Philosoph, der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa;
lebte um 121-180 n. Chr.

Zitante 29.01.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Wilbert

Neues Phänomen: die digitale Prozession.
Die Menschen folgen ihrem Smartphone wie einer Monstranz.

(aus: »Vom Hirnrümpfen – Neue Denkzettel« – Widerspruchkarten)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 29.01.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

August (Friedrich Ferdinand) von Kotzebue, Spruch des Tages zum 29.01.2026

Wer Dank mit Belohnung verwechseln kann,
hat nur die letztere verdient.

(aus: »Die Corsen« [1799])
~ August (Friedrich Ferdinand) von Kotzebue ~

deutscher Dramatiker, Schriftsteller und Librettist,
auch als russischer Generalkonsul tätig; 1761-1819

Zitante 29.01.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Antoine de Rivarol

Die Herrscher dürfen niemals vergessen,
daß die Regierung immer Vater sein muß,
da das Volk immer Kind ist.

(aus: »Maximen und Reflexionen«)
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

Zitante 28.01.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung.

~ Carl Hilty ~
(1833-1909)


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Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein, gan
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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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