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Einträge vom: 24.02.2019

*Sonntagsantwort Nr. 1*

Bei meinem täglichem Rundgang durch die Bloggerwelt fiel mir immer wieder ein Projekt auf, bei dem auf eine Vielzahl vordefinierter Fragen geantwortet wird. Es ist immer wieder interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich die Antworten zu ein und derselben Frage sein können.

Per Zufall kam ich mit

»Sandra«


darüber ins Gespräch und nach und nach entwickelte sich der Gedanke, uns gegenseitig selbst formulierte Fragen zu stellen und in unseren Blogs darauf zu antworten. Wir vereinbarten, das alles ganz locker anzugehen, die Antworten dürfen ganz kurz wie auch sehr ausführlich ausfallen, je nachdem, wie sie uns berühren und wie viel wir von uns selbst damit preisgeben wollen.

Heute ist Start des Projektes, Sandra hat die erste Frage gestellt und wir beantworten sie beide an diesem Tag. Am Ende meiner Antwort stelle ich dann die nächste Frage, die wir nächsten Sonntag beantworten werden, und das dann immer hin und her.

Wer sich an diesem Projekt beteiligen möchte, kann sich gerne anschließen und mitmachen, ganz locker, regelmäßig oder auch nur dann und wann. Mitmach- oder Linklisten werden wir nicht führen; wer keinen eigenen Blog hat, kann auch gerne in den Kommentarfeldern unserer Blogs am Projekt teilnehmen, Worte und Gedanken zur gestellten Frage schreiben. In beiden Fällen freuen wir uns über das Interesse.

Wer weitere Fragen zum Projekt hat: einfach nachfragen!

Jetzt aber zur Sache: Die erste Frage von Sandra lautet:
Was wolltest du mal werden und hat's geklappt?

Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnere, war: Dolmetscherin. Und, wenn ich meinem Opa davon erzählte, sagte er immer: "Doll bist Du ja schon, Metzgerin mußt Du noch werden" ;-)

Leider hatten meine Mutter und mein Stiefvater da ganz andere Vorstellungen, was ich werden sollte. Sie führten einen Hotel- und Restaurantbetrieb und ihr Wunsch war natürlich, daß ich den später einmal übernehmen sollte. Sie schickten mich deshalb zur Hotelfachschule nach Lüttich, wo ich mich absolut nicht wohlgefühlt habe. Zumindest konnte ich ihnen abringen, eine Sprachenschule im Abendunterricht zu besuchen, das habe ich allerdings nicht lange durchgehalten, viel zu oft mußte ich den Unterricht absagen, weil meine Hilfe im elterlichen Betrieb gefragt war.

Dadurch jedoch, daß ich mehrsprachig aufgewachsen bin (eine deutsche Schule habe ich jedoch nie besucht), konnte ich diese Fähigkeit später im Berufsleben immer wieder nutzen und habe mich autodidaktisch weitergebildet. Zur Ausübung einer Dolmetschertätigkeit (die, im Gegensatz zur Übersetzertätigkeit, die Übertragung gesprochener Worte in Echtzeit definiert) ist es jedoch nie gekommen, übersetzt habe ich jedoch einige Texte, sowohl als Angestellte in diversen Unternehmen als auch später bei meiner selbständigen Tätigkeit.

Von der Ausbildung in der Hotelfachschule habe ich allerdings auch immer wieder profitiert, sowohl in der Küche als auch bei der Bewirtung von Gästen…

Meine Frage für die nächste Woche lautet:
Was ist Dir eine tägliche Freude?
.

Zitante 24.02.2019, 20.00| (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freizeit | Tags: Sonntagsantwort

*Albert Schäffle*

Freie Regsamkeit aller Kräfte
ist ein Bedürfnis hoher Civilisation.

(aus seinen Werken)
~ Albert (Eberhard Friedrich) Schäffle ~
deutscher Volkswirtschaftler, Soziologe und Publizist; 1831-1903

Zitante 24.02.2019, 19.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Albert Schäffle

*Friedrich Spielhagen*

Sicher trägt wenig so zur Bildung unseres Herzens bei,
als die Bravheit eines Vaters, die Liebe einer Mutter.
Eine freudlose Jugend ist nur zu oft das traurige Vorspiel
zu einem freudlosen, vergrämten, menschenscheuen,
ja menschenfeindlichen Alter.

(aus seinen Werken)
~ Friedrich Spielhagen ~
deutscher Lehrer und Schriftsteller; 1829-1911

Zitante 24.02.2019, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Spielhagen

*Felix Renner*

Skepsis:
Vertrauen darauf, dass sich jede Antwort
früher oder später als falsch erweist.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2)
~ © Felix Renner ~
Schweizer Jurist, Journalist und Aphoristiker, * 1935

Zitante 24.02.2019, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Felix Renner

*Julie Burow*

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen,
der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt
zum Ueberwinden der Leiden.

(aus ihren Werken)
~ Julie Burow ~, verheiratete Pfannenschmidt
deutsche Schriftstellerin; 1806-1868

Zitante 24.02.2019, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Julie Burow

*Harald Schmid*

Immer mehr muss die Vielfalt der Natur
der Einfalt des Menschen weichen.

(aus: »Kleine Bilanzen« - Aphorismen von A bis Z)
~ © Harald Schmid ~, auch: Harry Pegas
deutscher Aphoristiker, * 1946

Zitante 24.02.2019, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Harald Schmid

*Karl V.*

Wie die Sonne den Reichen und Armen gleich scheint,
so soll auch ein Kaiser jedem zu seinem Rechte behilflich sein.

(zitiert von Wilhelm Zinkgref in »Apophthegmata« (1835))
~ Karl V. ~, auch: Carlos I. oder Carlos V.
von 1516 an König Karl I. von Spanien; 1500-1558

Zitante 24.02.2019, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl V.

*F.C. Schiermeyer*

Es gibt Leute,
die bringen für ihre Sache jedes Opfer.
Zur Schlachtbank.

(aus: »Aphorismen«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~
deutscher Aphoristiker, * 1952

Zitante 24.02.2019, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: F.C. Schiermeyer

*Wilhelm Grimm*

Um den Wert des Fremden zu fühlen,
müssen wir uns erst in die Gesinnung und die geistige Richtung
eines anderen Volkes versetzen lernen.
Das wird nicht ohne Arbeit und Mühe erreicht.

(aus: »Vorlesung über "Gudrun"«, Einleitung)
~ Wilhelm (Carl) Grimm ~
deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen- und Sagensammler; 1786-1859

Zitante 24.02.2019, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Grimm

*John Ruskin*, Spruch des Tages zum 24.02.2019

Die Geduld ist sowohl die Wurzel aller Freuden
als auch aller Fähigkeiten.
Die Hoffnung selbst hört auf, ein Glück zu sein,
wenn sich die Ungeduld zu ihr gesellt.

{Patience lies at the root of all pleasures,
as well as of all powers.
Hope herself ceases to be happiness
when impatience companions her.}

(aus: »The Crown of Wild Olive«)
~ John Ruskin ~
britischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph; 1819-1900

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: oscarwcastillo/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.02.2019, 00.10| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: John Ruskin, Tagesspruch, 20190224,

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