Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 10.11.2021

Wahre Demokratie:
Das Volk macht, was es will.

(aus einem Manuskript)
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942



Zitante 10.11.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Walther Rathenau

Alle Naturvorgänge sind zwar nicht periodische, doch periodisierende Funktionen.
Jahreszeiten, Tageszeiten, Wetter, Wolken wiederholen sich absolut ähnlich,
aber nicht identisch. Weder in der Materie noch im Raume.
Die Blume blüht nicht zum zweitenmal, wohl aber eine ähnliche, die fast mit ihr übereinstimmt.
Alles wiederholt sich, nichts kehrt wieder.
In diesem Betracht ist die Entwicklung aufzufassen: als Blüte eines Weltkörpers.
Es wäre sinnlos, wenn sie wiederkehrte, und sinnlos, wenn sie sich nicht igendwo wiederholte.
So auch das individuelle Leben. Unsterblich ist der, der außerhalb seiner selbst lebt.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 09.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erhard Blanck

Die Not bleibt ein Despot.
Man muß ihr auch noch gehorchen.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

Zitante 09.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Liebermann

Ich bin immer noch der Meinung,
daß Kunst von Können herkommt;
käme es von Wollen, hieße sie Wulst.

(zitiert in: »Immer diskret!: Anekdoten über Max Liebermann« [1987])
~ Max Liebermann ~
deutscher Maler und Grafiker, einer der bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus; 1847-1935

Zitante 09.11.2021, 10.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Werner Mitsch

Überall, wo sie mit Vernunft nicht weiterkommen,
appellieren sie an den gesunden Menschenverstand.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 09.11.2021, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alexander Iwanowitsch Herzen, Spruch des Tages zum 09.11.2021

Man muß zugeben,
daß der Mensch sein Leben sehr töricht gestaltet:
Neun Zehntel verschwendet er an Lappalien,
und das letzte Zehntel versteht er nicht zu nutzen.

(aus: »Mein Leben. Memoiren und Reflexionen«)
~ Alexander Iwanowitsch Herzen ~, Pseudonym: Iskander
russischer Philosoph, Schriftsteller und Publizist; 1812-1870

Zitante 09.11.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michel de Montaigne

Das Alter gräbt uns mehr Falten
in den Geist als in das Gesicht.

{La vieillesse nous attache plus de rides
en l'esprit qu'au visage.}

(aus: »Die Essais [Essais]«)
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

Zitante 08.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Rosenkranz

Zwei Nachrichten für den Sinnsucher.
Die gute: du bist nah dran.
Die schlechte: der Sinn plant einen Sinneswandel.

(aus: »Keine Zeile ohne meinen Anwalt« – Sprüche, nichts als Sprüche [2011])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Zitante 08.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Keyserling

Alle Intuitionen, die Spezialgebiete betreffen, gebe ich,
sofern sie irgendwie beachtenswert erscheinen,
als Anregungen den Herren vom Fache weiter.
Ich für meine Person beschränke mich darauf,
mich in den Sinn der Dinge zu versenken.
Hierbei nun wirkt der Andrang zu vieler Tatsachen
nicht fördernd, sondern hinderlich.

(aus: »Reisetagebuch eines Philosophen«)
~ Hermann Alexander Graf Keyserling ~
deutschbaltischer Philosoph; 1880-1946

Zitante 08.11.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Tatmenschen, die
alles Denkbare in Elektronik verwandeln müssen.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 08.11.2021, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< Juni >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
2930     
Um verlorenes Hab und Gut werden die echtesten Tränen geweint.

~Juvenal~
(58-140 n. Chr.)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Anne:
Diesen Spruch sollte man mal unserer Gesundhe
...mehr
quersatzein:
Auch von mir nachträglich alles Gute und Beg
...mehr
quersatzein:
Beide sind sie wunderschön, der Satz von Chr
...mehr
Anne:
Glückwunsch, liebe Christa! Ein Jahrzehnt "v
...mehr
Sophie:
perfekt,Mitsch und Hinrich gemeinsam.
...mehr
Zitante Christa:
Daß Du, liebe Anne, nichts von meinem Fehlgr
...mehr
Anne:
Guten Morgen, liebe Christa. Danke für das k
...mehr
Zitante Christa:
Danke, liebe Anne!Ich hatte irrtümlich beim
...mehr
Anne:
Stark - und mit passendem Bild dazu! Ich lieb
...mehr
Siegfried Wache:
Ich habe eine Schwäche für starke Sprüche!
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum