Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Wilhelm Dilthey, Spruch des Tages zum 12.02.2026

An jedem Punkt
öffnet das Verstehen eine Welt.

(aus: »Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften« [1910])
~ Wilhelm (Christian Ludwig) Dilthey ~
deutscher Theologe, Gymnasiallehrer und Philosoph; 1833-1911

Bildquelle: ghorng/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Schnitzler

Auch das klügste Wort bleibt am Ende nur Geschwätz,
wenn es nicht auf irgendwelchem Wege zu Taten führt.

(aus: »Aphorismen und Notate«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 11.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erhard Blanck

Ungerechtigkeiten sind die Schmeißfliegen,
die sich auf dem Recht niederlassen.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

Zitante 11.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Nordau

Jede Kritik ist nämlich das Ergebniß eines im Geiste angestellten Vergleichs
zwischen den wirklichen und idealen Zuständen, welche man sich
in der Vorstellungswelt construirt hat und die man als vollkommen erkennt;
der Thatsache aber, daß man eine solche Kritik mehr oder minder klar formulirt,
liegt der unausgesprochene Gedanke zu Grunde, daß die als tadelnswerth
oder unleidlich empfundenen Verhältnisse einer Aenderung zum Guten fähig sind,
und dieser Gedanke wird doch wol ein optimistischer genannt werden müssen!

(aus »Paradoxe« [amerikanische Version, 1885])
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 11.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 11.02.2026

Man muß sich selbst in der Gewalt haben,
um Anhänger der Gewaltlosigkeit zu werden.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 11.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rupert Schützbach

Arbeit
schützt vor Armut nicht.

(aus: »WeltAnschauung« - Aphorismen & Definitionen [2004])
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

Zitante 10.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ludwig Anzengruber

Sehnsucht ist erstickte Freude,
Wehmut ist stumpfer Schmerz.

(aus: »Einfälle und Schlagsätze« [aus dem Nachlaß])
~ Ludwig Anzengruber ~, auch: Ludwig Gruber
österreichischer Schriftsteller; 1839-1889

Zitante 10.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karsten Mekelburg

Aktienhandel:
Institutionalisierte Anbetung kurzfristigen Profites.

(aus dem Manuskript »Teufelsspitzen«)
~ © Karsten Mekelburg ~

deutscher Satiriker; * 1962

Zitante 10.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm von Humboldt, Spruch des Tages zum 10.02.2026

Die Natur gefällt, reißt an sich,
begeistert, blos weil sie Natur ist.
Man erkennt in ihr eine unendliche Macht,
größer und wirksamer als alle menschliche,
und doch nicht furchtbar.

(aus »Briefe an eine Freundin« [Charlotte Diede geb. Hildebrand; Dezember 1827])
~ Wilhelm von Humboldt ~, eigentlich Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt
preußischer Gelehrter, Schriftsteller, Staatsmann und Bildungsreformer; 1767-1835

Zitante 10.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

James Matthew Barrie

Sage nie Adieu,
denn Adieu heißt weggehen,
und weggehen heißt vergessen.

(aus: »Peter Pan«)
~ Sir James Matthew (J. M.) Barrie ~, 1. Baronet OM
schottischer Schriftsteller und Dramatiker, bekannt u.a. durch seine literarische Figur "Peter Pan"; 1860-1937

Zitante 09.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.

~ Victor Auburtin ~
(1870-1928)


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