Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Michael Richter, Spruch des Tages zum 13.02.2026

Ein Ignorant, wer Fröhlichkeit verachtet;
ein Narr, wer meint, es gebe fröhliche Erklärungen.

(aus: »Wortschatz« – Aphorismen [2007])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

Zitante 13.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alain-René Lesage

Die Angst verlieh mir Flügel,
um zu fliehen.

{La crainte me prêta des ailes pour fuir.}

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Alain-René Lesage ~
französischer Schriftsteller mit gesellschaftskritischem Blick und Sinn für Komik; 1668-1747

Zitante 12.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Jakob Mohr

Den Narren offenbart das Glück,
den Weisen das Unglück.

(aus: »Gedanken über Leben und Kunst«)
~ Johann Jakob Mohr ~
deutscher Gymnasialdirektor, Erzähler und Dramatiker; 1798-1872

Zitante 12.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hanspeter Rings

Bestürzung
sollte die Erde spüren.

(aus: »Knapp über der Erde« – Aphorismen [1997])
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 12.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Dilthey, Spruch des Tages zum 12.02.2026

An jedem Punkt
öffnet das Verstehen eine Welt.

(aus: »Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften« [1910])
~ Wilhelm (Christian Ludwig) Dilthey ~
deutscher Theologe, Gymnasiallehrer und Philosoph; 1833-1911

Bildquelle: ghorng/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Schnitzler

Auch das klügste Wort bleibt am Ende nur Geschwätz,
wenn es nicht auf irgendwelchem Wege zu Taten führt.

(aus: »Aphorismen und Notate«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 11.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erhard Blanck

Ungerechtigkeiten sind die Schmeißfliegen,
die sich auf dem Recht niederlassen.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

Zitante 11.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Nordau

Jede Kritik ist nämlich das Ergebniß eines im Geiste angestellten Vergleichs
zwischen den wirklichen und idealen Zuständen, welche man sich
in der Vorstellungswelt construirt hat und die man als vollkommen erkennt;
der Thatsache aber, daß man eine solche Kritik mehr oder minder klar formulirt,
liegt der unausgesprochene Gedanke zu Grunde, daß die als tadelnswerth
oder unleidlich empfundenen Verhältnisse einer Aenderung zum Guten fähig sind,
und dieser Gedanke wird doch wol ein optimistischer genannt werden müssen!

(aus »Paradoxe« [amerikanische Version, 1885])
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 11.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 11.02.2026

Man muß sich selbst in der Gewalt haben,
um Anhänger der Gewaltlosigkeit zu werden.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 11.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rupert Schützbach

Arbeit
schützt vor Armut nicht.

(aus: »WeltAnschauung« - Aphorismen & Definitionen [2004])
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

Zitante 10.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ J. W. von Goethe ~
(1749-1832)


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