Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Carl Einstein

Die Welt ist das Mittel zum Denken.
Es handelt sich nicht um Erkennen,
das ist eine phantastische Tautologie.

(aus: »Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders«)
~ Carl Einstein ~

eigentlich Karl Einstein;
deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller; 1885-1940

Zitante 26.04.2018, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gotthilf Heinrich Schubert

Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen,
All zu werden und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seins,
ihrer innigern Gemeinschaft fähig.

(aus: »Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens«)
~ Gotthilf Heinrich (von) Schubert ~

deutscher Arzt, Naturforscher, Mystiker und Naturphilosoph der Romantik; 1780-1860

Zitante 26.04.2018, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eugène Delacroix, Spruch des Tages zum 26.04.2018

Das größte Verdienst eines Gemäldes ist es,
ein Fest für das Auge zu sein.

(zugeschrieben)
~ (Ferdinand Victor) Eugène Delacroix ~

französischer Maler, gilt als Wegbereiter des Impressionismus; 1798-1863



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Bildquelle: Counselling/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 26.04.2018, 00.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sigrun Hopfensperger

Die Abkehr von Gewalt bedeutet, die schwere Bürde
der ständigen Bedachtsamkeit auf sich zu nehmen.

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

Zitante 25.04.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oliver Cromwell

Keiner gelangt je so hoch hinaus,
wie derjenige, der nicht weiß, wohin er will.

{No one rises so high
as he who knows not whither he is going.}

(zugeschrieben)
~ Oliver Cromwell ~

englischer Staatsmann und Heerführer,
Lordprotektor von England, Schottland und Irland; 1599-1658

Zitante 25.04.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Hohl

Niemand hat ein Recht auf meine Zeit.
Es sei denn, er gibt mir seine dafür.

(aus: »Erfolg ist leicht...« – 52 absolut neue Wochensprüche) [2006]
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 25.04.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marcus Porcius Cato

Was aber der Geiz im Greisenalter bedeuten soll, sehe ich nicht ein.
Kann es denn wohl etwas Ungereimteres geben als
je weniger Weg noch übrig ist, noch desto mehr Reisegeld zu suchen?

(überliefert durch ~ Cicero ~)
~ Marcus Porcius Cato ~

genannt: Cato der Ältere, Cato Censorius, eigentlich: Marcus Porcius Priscus
römischer Feldherr, Staatsmann und Historiker; 234 bis 149 v. Chr.

Zitante 25.04.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sigmund von Birken

Teutschland ist nach langem Morden
Mit sich selber eins geworden,
Wirds auch bleiben ewiglich.

(aus seinen Werken)
~ Sigmund von Birken ~, auch: Sigismund von Birken

protestantischer deutscher Dichter und Schriftsteller des Barock; 1626-1681

Zitante 25.04.2018, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand, Spruch des Tages zum 25.04.2018

Mit Ideen ist es wie mit den Menschen:
kämen nur diejenigen zur Welt, die gewollt sind,
so sähe die Erde unendlich grauer und langweiliger aus.

(aus: »Meschalim« – Zweitausend Aphorismen [2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957


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Zitante 25.04.2018, 00.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vinzenz von Paul

Wie oft muß man doch gegen die natürlichen Empfindungen angehen.
Wollte jeder seinen albernen Gefühlen freien Lauf lassen,
da könntet ihr was Schönes erleben.

(zugeschrieben)
~ Vinzenz von Paul ~

auch: Vinzenz Depaul, Vincent de Paul;
französischer Theologe und Priester, gilt als Begründer der neuzeitlichen Caritas; 1581-1660

Zitante 24.04.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

~ Jean-Baptiste Massillon ~
(1663-1742)


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