Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Gregor Brand

Moralisten versuchen vergeblich,
dem Feuer das Rauchen abzugewöhnen.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 08.11.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Friedrich Flattich

Eine Hauptmannswitwe fand ich in großer Verzweiflung
über den plötzlichen Tod ihres Gatten.
Auf meine tröstende Bemerkung, Gott werde sie gewiß
auch fernerhin erhalten, antwortete sie mir:
"Das glaube ich schon, aber nicht standesgemäß, als Hauptmännin!"

(zugeschrieben)
~ Johann Friedrich Flattich ~

evangelischer Pfarrer und Erzieher; 1713-1797

Zitante 08.11.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Schnitzler

Das Ende einer Liebe
erhöht die Sehschärfe.

(zugeschrieben)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 08.11.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Augustinus von Hippo, Spruch des Tages zum 08.11.2015

Die Seele ernährt sich von dem,
worüber sie sich freut.

(zugeschrieben)
~ Augustinus von Hippo ~, auch: Augustinus von Thagaste, Aurelius Augustinus
lateinischer Rhetor, Kirchenlehrer der Spätantike und Philosoph; 354-430


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Tom Gordon/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 08.11.2015, 00.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jean Paul

Alle Mittel und Künste der Erziehung werden erst von dem Ideale oder Urbilde derselben bestimmt.

(aus: »Levana oder Erziehlehre«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 07.11.2015, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ovid

Entferne die Hoffnung aus dem Herzen des Menschen
und du machst ihn zum wilden Tier.

(zugeschrieben)
~ Ovid ~

eigentlich Publius Ovidius Naso;
antiker Versdichter, zählt zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche; 43 V. Chr.-17 n. Chr.

Zitante 07.11.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fritz Reuter

Den nur erwarten Täuschungen auf dieser Erde,
der das Glück außer sich selbst sucht,
der den Gütern des Lebens einen so hohen Preis setzt,
daß er sie auf Kosten seiner Ruhe zu erringen sucht.

(zugeschrieben)
~ Fritz Reuter ~, eigentlich Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter
Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache; 1810-1874

Zitante 07.11.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy

Der leiseste Schmerz:
Leid.

(aus: »Ein gebildeter Kranker« – Trost- und Trutzsprüche für und gegen Ängste und Ärzte [Anthologie, 1981])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 07.11.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marie Curie

Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden,
wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet.
Dazu sollte jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten
und sich dessen bewußt werden, daß er die
persönliche Verantwortung für alles trägt, was in dieser Welt geschieht,
und daß es die direkte Pflicht eines jeden ist,
sich dort nützlich zu machen, wo er sich am nützlichsten machen kann.

(zugeschrieben)
~ Marie Curie ~, geb. Maria Salomea Sklodowska
Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich wirkte; 1867-1934

Zitante 07.11.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Toleranz bedeutet nicht nur
anderen Angenehmes zuzugestehen
sondern auch
anderen Unangenehmes nicht zuzumuten

(aus einem Manuskript)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 07.11.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Das Vergnügen, Recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

~ Voltaire ~
(1694-1778)


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