Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: tagesspruch

Rahel Varnhagen von Ense, Spruch des Tages zum 23.05.2021



Den Leserinnen und Lesern der Zitantenseite
wünsche ich ein freudiges Pfingstfest!



Was machen Sie? – Nichts.
Ich lasse das Leben auf mich regnen.

(aus ihrem Tagebuch am 11. März 1810; zitiert von Hannah Arendt in: Rahel Varnhagen; Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik)
~ (Friedericke Antonie) Rahel Varnhagen von Ense ~, geb. Levin
deutsche Schriftstellerin und Salonnière, trat für die jüdische Emanzipation und die Emanzipation der Frauen ein; 1771-1833

Bildquelle: Pexels/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.05.2021, 00.10 | (6/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Peter Lauster, Spruch des Tages zum 22.05.2021

Sitzt ein Stachel des Hasses in deinem Herzen,
reiße ihn völlig heraus,
denn Hass gebiert Rache,
und Rache gebiert nur neuen Ärger.

(aus seinen Werken)
~ © Peter Lauster ~

deutscher Autor; * 1940



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Theodor Haecker, Spruch des Tages zum 21.05.2021

Es gibt in der Tat Menschen, die wie ein Buch reden.
Glücklicherweise gibt es zum Entgelt Bücher,
die wie ein Mensch reden.

(aus: »Tag- und Nachtbücher«)
~ Theodor Haecker ~
deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker und Übersetzer; 1879-1945

Bildquelle: StockSnap/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Jeannine Luczak-Wild, Spruch des Tages zum 20.05.2021

Man kann den Brotneid unter den Menschen
freilich auch abschaffen, indem man
das Brot abschafft.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« – Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938



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Christian Morgenstern, Spruch des Tages zum 19.05.2021

Alles Schöne macht Durst nach
noch vollkommenerer Schönheit und Vollkommenheit.

(aus: »Stufen«)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914



Bildquelle: Myriams-Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Heimito Nollé, Spruch des Tages zum 18.05.2021

Unmenschlich nennen wir
besonders grausame Menschlichkeiten.

(aus: »Aussätzer« – Aphorismen [2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970



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Emil Heinrich Du Bois-Reymond, Spruch des Tages zum 17.05.2021

Eine pessimistische Weltansicht
wird den Geschichtsforschern in der Regel eigen,
weil sie sich im steten Umgange
mit den Wechselfällen der bürgerlichen Geschichte bewegen.

(zitiert in »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [1901])
~ Emil Heinrich Du Bois-Reymond ~
deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner; 1818-1896

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Phil Bosmans, Spruch des Tages zum 16.05.2021

Ein Tag, der ist so schnell um.
Aber eine Minute,
die dauert manchmal eine Ewigkeit.

(aus: »Ich hab' dich gern«)
~ © Pater Phil Bosmans ~

genannt: Der moderne Franziskus;
belgischer, katholischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller; 1922-2012



Bildquelle: diego_torres/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ninon de Lenclos, Spruch des Tages zum 15.05.2021

Wenn der Rausch der Liebe vorbei ist,
lachen wir oft über die Vergleiche,
zu der sie uns veranlaßt hat.

{Lorsque l'ivresse de l'amour est passée,
on rit souvent des comparaisons
qu'elle nous a fait faire.}

(zitiert in: »Dictionnaire d'Amour« [1808])
~ Anne "Ninon" de Lenclos ~
französische Kurtisane und Salonière; 1620-1705

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Jürgen Große, Spruch des Tages zum 14.05.2021

Wer befiehlt, die Menschen zu lieben,
der befiehlt, die Menschen zu ändern.
Niemand liebt die Menschen, wie sie sind.

(aus: »Der sterbende Gott – Agnostische Anmerkungen«)
~ © Jürgen Große ~

deutscher Aphoristiker und Essayist; * 1963



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Wer will, der kann, wer nicht will, muss.

~ Lucius Annaeus Seneca ~
(um 4 v.Chr.-65 n.Chr.)


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