Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Jacques Wirion, Spruch des Tages zum 10.09.2025

Erst wenn ich anderen helfe,
merke ich, was für ein Egoist ich bin.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2 [2014])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

Zitante 10.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Rückert, Spruch des Tages zum 09.09.2025

Der Weisheit Lehren
kann nur der Verständ'ge deuten,
Der Unverständige wird
Irrthum draus erbeuten.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 09.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Lauster, Spruch des Tages zum 08.09.2025

Wie ein anderer fühlt,
weißt du in jedem Moment ganz genau,
weil du ja selbst fühlst und alle diese Emotionen
deshalb von dir selbst kennst.

(aus seinen Werken)
~ © Peter Lauster ~

deutscher Autor; * 1940

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Frédéric Bettex, Spruch des Tages zum 07.09.2025

Der Glaube
befähigt mehr zum Verständnis der Natur
als der Unglaube.

(zitiert in »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [1901])
~ (Jean) Frédéric Bettex ~
Schweizer Lehrer und apologetischer Schriftsteller; 1837-1915

Bildquelle: SpesLumen/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ludwig Börne, Spruch des Tages zum 06.09.2025

Die Freiheit kann reden,
denn ihr ist das Wort zugleich Waffe und Beute;
die Macht aber ist verloren,
sobald sie anfängt, sich zu rechtfertigen.

(aus: »Aphorismen und Miszellen« [1828–32])
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837

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Hermann Rosenkranz, Spruch des Tages zum 05.09.2025

Ganzheitlich betrachtet:
Du bist Quelle und Mündung
und was zwischendurch so plätschert.

(aus: »Der Sarkast und der Regenbogen« – Nachtrag aus Lakonia [2012])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Bildquelle: jaraquefotografia0/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Peter Hille, Spruch des Tages zum 04.09.2025

Menschlichkeit ist guter Baugrund.
Auf diesem Boden läßt sich alles wieder anpflanzen.

(aus: »Aus dem Heiligtum der Schönheit« [1909, posthum]
~ Peter Hille ~
deutscher Schriftsteller und verfolgter Sozialdemokrat; 1854-1904

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Germund Fitzthum, Spruch des Tages zum 03.09.2025

Ein Clown ist niemals so komisch,
wie er vorgibt zu sein.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« - Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

Bildquelle: margarete1959/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Kurt Tucholsky, Spruch des Tages zum 02.09.2025

Niemand hat heute ein so vollkommenes Weltbild,
daß er alles verstehen und würdigen kann:
hab den Mut, zu sagen, daß du
von einer Sache nichts verstehst.

(aus: »Die Kunst, richtig zu reisen«)
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

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Wolfgang Mocker, Spruch des Tages zum 01.09.2025

Besser als alles andere
wissen wir, was sein müßte.

(aus: »Das Trojanische Steckenpferd«, Kapitel "Zettelwirtschaft" [Anthologie, 1986])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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~ J. W. von Goethe ~
(1749-1832)


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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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