Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Peter Hille, Spruch des Tages zum 04.09.2025

Menschlichkeit ist guter Baugrund.
Auf diesem Boden läßt sich alles wieder anpflanzen.

(aus: »Aus dem Heiligtum der Schönheit« [1909, posthum]
~ Peter Hille ~
deutscher Schriftsteller und verfolgter Sozialdemokrat; 1854-1904

Zitante 04.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oscar Blumenthal

Irrtum? ... Kein Sturm ist flinker,
Der über die Heide geht.
Wahrheit? ... Ein träger Hinker.
Kommt oft ein Jahrhundert zu spät.

(aus: »Buch der Sprüche« [1909])
~ Oscar Blumenthal ~

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Bühnendichter; 1852-1917

Zitante 03.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang J. Reus

Heutzutage wird eher
verzüchtet als verzichtet …

(aus seinen Werken)
~ © Wolfgang J. Reus ~

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 03.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Jefferson

Ich glaube aufrichtig, wie Sie,
dass Bankanstalten gefährlicher sind als stehende Armeen;
und dass das Prinzip, unter dem Namen Finanzierung,
Geld auf Kosten der Nachwelt auszugeben, großmaßstäblicher Betrug an der Zukunft ist.

{I sincerely believe, with you,
that banking establishments are more dangerous than standing armies;
and that the principle of spending money to be paid by posterity,
under the name of funding,
is but swindling futurity on a large scale.}

(aus einem Brief an John Taylor, 28. Mai 1816)
~ Thomas Jefferson ~
amerikanischer Staatstheoretiker, einer der Gründerväter und 3. Präsident der USA, hauptsächlicher Verfasser der Unabhängigkeitserklärung; 1743-1826

Zitante 03.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Germund Fitzthum, Spruch des Tages zum 03.09.2025

Ein Clown ist niemals so komisch,
wie er vorgibt zu sein.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« - Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

Bildquelle: margarete1959/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fred Ammon

Das ist das Problem von heute:
Tasten und Knöpfe ersetzen die Leute

(aus: »Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken« [2008])
~ © Fred Ammon ~
"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930

Zitante 02.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert Browning

Diese Welt ist weder eine Schwere für uns noch ein Nichts;
sie meint es stark und meint es gut;
ihre Bedeutung herauszufinden ist meine Nahrung und mein Trank.

{This world's no blot Nor blank ;
it means intensely, and means good :
To find its meaning is my meat and drink.}

(aus: »Männer und Frauen« [Men and Women])
~ Robert Browning ~
englischer Dichter und Dramatiker; 1812-1889

Zitante 02.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Häntsch

Der Standesbeamte
ist ständig von Ja-Sagern umgeben.

(aus: »Allein erzogene Gedanken« – Aphorismen, Gedanken, Bilder [2020])
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958

Zitante 02.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt Tucholsky, Spruch des Tages zum 02.09.2025

Niemand hat heute ein so vollkommenes Weltbild,
daß er alles verstehen und würdigen kann:
hab den Mut, zu sagen, daß du
von einer Sache nichts verstehst.

(aus: »Die Kunst, richtig zu reisen«)
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

Zitante 02.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Claude Tillier

Essen ist eine Nothdurft des Magens,
Trinken ist ein Bedürfniß der Seele.
Essen ist nur ein gemeiner Handwerker,
während Trinken ein Künstler ist.

{Manger est un besoin de l'estomac ;
boire est un besoin de l'âme.
Manger n'est qu'un vulgaire artisan ,
tandis que boire est un artiste.}

(aus: »Mein Onkel Benjamin« [Mon oncle Benjamin])
~ Claude Tillier ~
französischer Journalist und Schriftsteller; 1801-1844

Zitante 01.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wer gelernt hat, sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien, wird das Leben viel lebenswerter finden.

~ Euripides ~
(um 480-406 v.Chr.)


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