Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Marie von Ebner-Eschenbach, Spruch des Tages zum 24.11.2022

Wenn die, die uns nachfolgten,
uns nicht mehr erreichen können,
schwören sie darauf,
daß wir uns verirrt haben.

(aus: »Aphorismen«)
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916



Bildquelle: geralt/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.11.2022, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kurt Tucholsky

Der Mensch möchte nicht gern sterben,
weil er nicht weiß, was dann kommt.
Bildet er sich ein, es zu wissen, dann möchte er es auch nicht gern;
weil er das Alte noch ein wenig mitmachen will.
Ein wenig heißt hier: ewig.

(aus: »Der Mensch«, erschienen in Die Weltbühne, 16.06.1931, Nr. 24, S. 889)
~ Kurt Tucholsky ~
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

Zitante 23.11.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Marie Jung

Gesamtsysteme wanken,
wenn Einzelteile kranken.

(aus: »Geistesblitz und Seelenfeuer« – Gedichte und Aphorismen [2002])
~ © Michael Marie Jung ~
deutscher Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer, * 1942

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940

Zitante 23.11.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Miguel de Unamuno y Jugo

Nur indem man das Unerreichbare anstrebt,
gelingt das Erreichbare.

(aus seinen Briefen [an Ilundain, 1898])
~ Miguel de Unamuno y Jugo ~
spanischer Philosoph und Schriftsteller; 1864-1936

Zitante 23.11.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert Muthmann, Spruch des Tages zum 23.11.2022

Noch vor dem Tun
muß die moralische Wertung liegen.
Diese Möglichkeit ist wohl nur dem Menschen gegeben.

(aus: »Blattwerk« - Gedanken und Gedichte [1983])
~ © Robert Muthmann ~

deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1922-2017



Zitante 23.11.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Helga Schäferling

Einschneidende Erfahrungen
können lebenserhaltend sein!

(aus: »denken zwischen gedanken – nicht ohne hintergedanken« [2004])
~ © Helga Schäferling ~

deutsche Sozialpädagogin; * 1957

Zitante 22.11.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

George Bernard Shaw

Die Lehre,
daß der Lebensunterhalt zuerst und die Tugend nachher kommt,
ist so alt wie Aristoteles.

(aus: »Wegweiser für die intelligente Frau«)
~ George Bernard Shaw ~

irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist;
Literatur-Nobelpreisträger von 1925; 1856-1950

Zitante 22.11.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Mommertz

Auch Journalisten können schweigen!
Zum Beispiel totschweigen.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

Zitante 22.11.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst von Feuchtersleben, Spruch des Tages zum 22.11.2022

Aus den Stellen, die jemand in Büchern anstreicht,
kann man auf sein Bedürfnis
oder auf sein Steckenpferd schließen.

(aus: »Blätter aus dem Tagebuche des Einsamen«)
~ Ernst (Maria Johann Karl Freiherr) von Feuchtersleben~

österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist; 1806-1849



Bildquelle: Myriams-Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 22.11.2022, 00.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich Albert Lange

Sehr oft wird heutzutage auch die Erholung unwillkürlich
mit der fieberhaften Hast des Gewerbes betrieben
und das Vergnügen nach den Kosten gemessen
und gleichsam pflichtmäßig in den dazu bestimmten
Tagen und Stunden abgemacht.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Friedrich Albert Lange ~
deutscher Philosoph (Neukantianer), Pädagoge, Ökonom und Sozialist; 1828-1875

Zitante 21.11.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst.

~ Jeremias Gotthelf ~
(1797-1854)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Marianne:
Wichtige Erinnerung!Liebe Grüsse zum Wochenb
...mehr
Anne:
So sollte es jedenfalls sein! Gruß - Anne
...mehr
quersatzein:
Das ist herrlich schräg in Wort und Bild und
...mehr
Hans Dieter Stierl:
Ich liebe sinnvolle und Sprüche zum Anregen
...mehr
Gudrun Zydek:
Diese Aussage trifft den Kern menschlichen Zu
...mehr
Anne:
Das war wohl schon immer so - seit Menschen e
...mehr
Gudrun Zydek:
Dieser Spruch brachte mich zum Lachen! Einfac
...mehr
quersatzein:
Frohe, unbeschwerte Ostertage wünsche ich di
...mehr
Anne:
Liebe Christa, ich wünsche Dir frohsinnige O
...mehr
Helmut Peters :
Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum