Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Alfons Petzold

Ich kann nicht schmutzige Knechtschaft, Armut, Verachtung, Spott und Hohn
als gerechte Weltordnung ansehen und überlasse diese Weltansicht jenen Philosophen,
die in ihr die rechtliche Anerkennung ihrer Macht über andere Menschen sehen.

(zugeschrieben)
~ Alfons (Maria) Petzold ~, Pseudonym: De Profundis
österreichischer Schriftsteller; 1882-1923

Zitante 10.07.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerolamo Cardano

Erfindungen bedürfen der ungestörten Ruhe,
des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens,
und all dies gibt nur die Einsamkeit,
nicht die Gesellschaft der Menschen.

(zugeschrieben)
~ Gerolamo Cardano ~, auch Geronimo oder Girolamo, Hieronymus Cardanus
italienischer Arzt, Philosoph und Mathematiker, Humanist der Renaissance; 1501-1576

Zitante 10.07.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marcel Proust, Spruch des Tages zum 10.07.2016

Die wahren Paradiese sind die Paradiese,
die man verloren hat.

{Les vrais paradis sont
les paradis qu'on a perdus.}

(aus: »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (A la recherche du temps perdu)«)
~ (Valentin Louis Georges Eugène) Marcel Proust ~

französischer Schriftsteller und Sozialkritiker; 1871-1922




(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Foundry Co/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 10.07.2016, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konrad Fiedler

Versteht man unter Ästhetik die Lehre von der sinnlichen Erkenntnis,
so kann dies zugegeben werden.
Bezeichnet man aber als das Ziel dieser sinnlichen Erkenntnis
das Schöne und Häßliche, so ist dies falsch;
denn die Erkenntnis hat überhaupt kein anderes Ziel als sich selbst,
d.h. die zum Bewußtsein gewordene Wahrheit.

(zugeschrieben)
~ Konrad (auch: Conrad) Fiedler ~

einer der bedeutendsten deutschen Kunsttheoretiker des 19. Jahrhunderts; 1841-1895

Zitante 09.07.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rolf Friedrich Schuett

Dass jemand schon immer zurückgezogen lebte,
steht ihm gut erst im Alter.

(aus einem Manuskript)
~ © Rolf Friedrich Schuett ~

auch: Fritz Heinrich Lotterfuchs,
deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

Zitante 09.07.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Heinrich Wackenroder

Das Einmaleins der Vernunft folgt unter allen Nationen der Erde
den selben Gesetzen und wird nur hier auf ein unendlich größeres,
dort auf ein sehr geringes Feld von Gegenständen angewandt.

(aus: »Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders«)
~ Wilhelm Heinrich Wackenroder ~

deutscher Jurist und Schriftsteller, Mitbegründer der deutschen Romantik; 1773-1798

Zitante 09.07.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Zwänge zwanghaft zu vermeiden,
ist auch ein Zwang

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 09.07.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Hirth

Wahrlich, unter allen Heucheleien ist diese die abscheulichste:
selber im Fetthafen sitzen und andern nicht die Butter auf dem Brote gönnen!

(zugeschrieben)
~ Georg Hirth ~

deutscher Statistiker, volkswirtschaftlicher Schriftsteller, Journalist und Verleger; 1841-1916

Zitante 09.07.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rainer Kaune

Wir Menschen haben zwei Lebensgeschichten,
eine innere und eine äußere;
beide wirken hinein
in unser Denken, Fühlen und Handeln.

(aus einem Manuskript)
~ © Rainer Kaune ~

Pseudonym: Heinrich Berner
Autor, Rezitator, Vortragsredner, * 1945

Zitante 09.07.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stefan George

Wenn wir alle Fremdwörter,
auch die eingewurzelten [...] wegließen;
so bliebe vieles leere ungesagt.

(aus: »Blätter für die Kunst«)
~ Stefan (Anton) George ~

deutscher Lyriker, Mittelpunkt des nach ihm benannten

"George-Kreises"; 1868-1933

Zitante 09.07.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wünsche sind nie klug. Das ist sogar das beste an ihnen.

~ Charles Dickens ~
(1812-1870)


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