Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Ewald Christian von Kleist

Unter den Unglücklichen beklagt man die am wenigsten,
die es durch ihre Schuld geworden sind.
Sie sind aber am meisten zu beklagen.
Der Trost eines guten Gewissens fehlt ihnen.

(zugeschrieben)
~ Ewald Christian von Kleist ~

deutscher Dichter und preußischer Offizier; 1715-1759

Zitante 19.08.2017, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Felix Renner

Die eigennützigste und nützlichste Form von Dissidenz
ist das Schwimmen gegen den Strom selbstgefälliger und
vorzeitig verinnerlichter Überzeugungen.

(aus: »Erfolgsgesellschaft im Stresstest« – Aphorismen)
~ © Felix Renner ~

Schweizer Jurist, Journalist und Aphoristiker; * 1935

Zitante 19.08.2017, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

John D. Rockefeller, Spruch des Tages zum 19.08.2017

Ich glaube, daß
jedes Recht eine Verantwortung,
jede Gelegenheit eine Aufgabe und
jeder Besitz eine Verpflichtung ist.

(zugeschrieben)
~ John Davison Rockefeller Sr. ~

US-amerikanischer Unternehmer, Mitbegründer der Standard Oil Company; 1839-1937




(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 19.08.2017, 00.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

F.C. Schiermeyer

Der Unterhalter macht Witze, worüber er lachen,
der Satiriker, worüber er weinen muss.

(aus: »Aphorismen«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~

deutscher Aphoristiker; * 1952

Zitante 18.08.2017, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 9)

"Hopscotch" (1974) – so heißt diese Installation des Künstlers Vlassis Caniaris (1928-2011). Sie entstand als Teil der Serie "Immigrant", die später auf einer Wanderausstellung mit dem Titel "Gastarbeiter – Fremdarbeiter" in mehreren Städten gezeigt wurde.

Es zeigt 6 menschliche, kopflose Gestalten, mit Koffern an der Seite, die um ein Hüpfspiel (Himmel und Hölle – kennt ihr das noch?) herumstehen. Statt der Zahlen sind die Hinkelkästchen mit Worten befüllt, die auf die Zustände und Mechanismen, Lebens- und Arbeitsbedingungen der damaligen Einwanderer hinweisen. Im Hintergrund ist eine überlagerte Fahne zu sehen.

Als Spiel um ihr Leben, um ihre Identität oder Identitätslosigkeit ist das wohl zu verstehen. Wie viel bleibt, wenn man fast alles zurückläßt?

Der Künstler selbst schreibt dazu: »Mein Ziel war es – unter Verwendung von wissenschaftlichem Faktenmaterial – die Probleme, die Bedingungen, die Gründe und auch die Perspektiven dieser speziellen Welt zu untersuchen, die, aufgrund ihrer hohen Bevölkerungsdichte, einem abgesonderten europäischen Land glich. Mein verbindender Faden bestand darin, mit einer Gruppe von Menschen zu arbeiten: zuerst in ihrem Heimatland und dann, nach einer längeren Zeitdauer, in dem neuen Land, in das sie gegangen waren um dort zu arbeiten; dabei sollte alles abgedeckt werden, was mit einer solchen Themenstellung einhergeht: Wirklichkeiten, Träume, Situationen und mögliche Ausblicke.« (Quelle: Memorandum, Athen 1975).




»zum Teil 8 des Berichts«

Zitante 18.08.2017, 20.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Franz Kafka

Wenn ich etwas sage, verliert es sofort und endgültig die Wichtigkeit;
wenn ich es aufschreibe, verliert es sie auch immer,
gewinnt aber manchmal eine neue.

(aus: »Tagebücher«)
~ Franz Kafka ~, jüdischer Name: Anschel
in Prag geborener, deutschsprachiger Schriftsteller, seine Werke werden zum Kanon der Weltliteratur gezählt; 1883-1924

Zitante 18.08.2017, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Löchner

Wo Lärm ist, flüchtet die Andacht.

(aus dem Jahresplaner 2005)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

Zitante 18.08.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Gottlieb Klopstock

Wo der Adler nistet,
kleckst die Schwalbe nicht an.

(aus: »Die deutsche Gelehrtenrepublik«)
~ Friedrich Gottlieb Klopstock ~

deutscher Dichter, gilt als wichtiger Vertreter der Empfindsamkeit; 1724-1803

Zitante 18.08.2017, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oskar Stock

Wer ständig zweifelt, überlegt,
nur Angst und Trübsal in sich trägt.

(aus: »Mit Humor geht alles besser«)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

Zitante 18.08.2017, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dschingis Khan

Wer keine große Angst erkennen läßt,
dem begegnet auch kein großes Mitleid.

(zugeschrieben)
~ Dschingis Khan ~, ursprünglich Temüdschin oder Temüüdschin; tatarisch: "der Schmied"
erster Großkhan der Mongolen von 1206 bis 1227; vereinte die mongolischen Stämme und weite Teile Zentralasiens und Nordchinas; lebte um 1155-1227

Zitante 18.08.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Lord Byron ~
(1788-1824)


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