Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Klaus Huber, Spruch des Tages zum 06.02.2026

Erlebnistiefe Tage,
deren Bilder in uns nachklingen,
lassen einen Bruchteil der Ewigkeit aufscheinen.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: garten-gg/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.02.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Edward Gibbon

Das große unbegreifliche Geheimnis des Weltalls
bleibt der Erforschung des Menschen unerreichbar.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Edward Gibbon ~
einer der bedeutendsten britischen Historiker in der Zeit der Aufklärung; 1737-1794

Zitante 05.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marie von Ebner-Eschenbach

Anspruchslosigkeit
ist Seligkeit.

(aus: »Aphorismen (Die Dioskuren, Band 15)« [1886])
(Quelle: Wollmann/Kämper, Gesammelte Aphorismen [2023 Lulu]

~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

Zitante 05.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Rosenkranz

Je hinterfragter die Frage,
desto unbeantworteter die Antwort.

(aus: »Keine Zeile ohne meinen Anwalt« - Sprüche, nichts als Sprüche [2011])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Zitante 05.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Valéry, Spruch des Tages zum 05.02.2026

Der Friede ist vielleicht jener Zustand, in dem
die angeborene Feindschaft der Menschen gegeneinander
sich durch Schöpfungen kundgibt, statt sich
durch Zerstörung zu äußern wie im Krieg.

{La paix est, peut-être, létat de choses
dans lequel lhostilité naturelle des hommes entre eux
se manifeste par de créations, au lieu de se traduire
par des destructions comme fait la guerre.}

(aus: »Die Krise des Geistes« [La crise de lesprit, 1919])
~ (Ambroise) Paul (Toussaint Jules) Valéry ~
französischer Lyriker, Philosoph und Essayist; 1871-1945

Zitante 05.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

August Pauly

Jede Zeit erkennt die Fehler ihrer Vorgängerin,
wie jeder Narr die Narrheit eines andern,
aber nicht seine eigene.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~

deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 04.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fritz P. Rinnhofer

Nicht jeder, der abgehoben hat,
ist oben angekommen.

(aus: »Aphorismen & Bonmots, Juni 2008«)
~ © Fritz P. Rinnhofer ~

österreichischer Marketing- und Verkaufsmanager,
Publizist und Aphoristiker; 1939–2020

Zitante 04.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johannes Brahms

Wozu hat denn der Mensch
das himmlische Geschenk, die Hoffnung,
empfangen?

(aus einem Brief an Clara Schumann, Oktober 1857)
~ Johannes Brahms ~
deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts; 1833-1897

Zitante 04.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 04.02.2026

Aus meinen Tränen wird ein Fluss.
Der trägt mich, wenn ich weinen muss,
in meinem kleinen, kleinen Kahn
bis in den großen Ozean.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Bildquelle: douglasspete/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Volk ist ein gerader Stamm,
aber alle Späne, in welche ihn die Staats-Drechsler theilen,
krümmen sich.

(aus: »Der Komet oder Nikolaus Marggraf«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 03.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Manchmal erklärt die Lüge besser als die Wahrheit, was in Menschen vorgeht.

~ Maxim Gorki ~
(1868-1936)


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