Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Wilhelm Hauff, Spruch des Tages zum 19.03.2026

Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch
höchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich
für junge Leute, die noch nicht über sich selbst
und die Welt nachgedacht haben.

(aus seinen Werken)
~ Wilhelm Hauff ~
deutscher Schriftsteller der Romantik; 1802-1827

Bildquelle: NoName_13/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Clemens Brentano

Jedes Einzelne ist nur Einzelnes,
indem es das vergangene Einzelne verschluckt.

(aus: »Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter« [Brentano, 1801])
~ Clemens (Wenzeslaus) Brentano (de La Roche) ~
deutscher Schriftsteller, einer der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik; 1778-1842

Zitante 18.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emanuel Geibel

Ist denn die Blume nur da zum Zergliedern?
Weh dem Geschlechte, das,
anstatt sich zu freun, jegliche Freude zerdenkt!

(aus seinen Gedichten: »Spätherbstblätter«)
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker, 1815-1884

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 18.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edith Linvers, Spruch des Tages zum 18.03.2026

In der Jugend
wird aus Berechnung gelogen,
im Alter aus Bequemlichkeit.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2 [2014])
~ © Edith Linvers ~

deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin; * 1940

Zitante 18.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Weiß

Darin besteht das unantastbare Recht vieler:
dasjenige zu ernten, was andre gesät haben.

(aus: »So seid ihr!« - Aphorismen, Band 2 [1909])
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 17.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

KarlHeinz Karius

Auf der Suche nach dem wahren Ich
ist Älterwerden eine besonders spannende Etappe

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler, *1935

Zitante 17.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Busch, Spruch des Tages zum 17.03.2026

Wer andern gar zu wenig traut,
Hat Angst an allen Ecken;
Wer gar zu viel auf andre baut,
Erwacht mit Schrecken.
Es trennt sie nur ein leichter Zaun,
Die beiden Sorgengründer;
Zu wenig und zu viel Vertraun
Sind Nachbarskinder.

(aus seinen Gedichten: »Schein und Sein« [Busch, 1909])
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

Zitante 17.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich von Bodenstedt

Muß denn einmal betrogen sein auf Erden,
So will ich lieber doch betrogen werden,
Als selber ein Betrüger sein.

(aus: »Aus dem Nachlasse Mirza Schaffy‘s« [Bodenstedt, 1877])
~ Friedrich (Martin) von Bodenstedt ~

deutscher Schriftsteller; 1819-1892

Zitante 16.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alfred Jarry

Das Vergessen ist
die unverzichtbare Voraussetzung für die Erinnerung.
{L‘oubli est
la condition indispensable de la mémoire.}

(aus: »Le Périple de la littérature et de l‘art« [Jarry, 1904])
~ Alfred Jarry ~
französischer Schriftsteller; 1873-1907

Zitante 16.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gabriele Ende, Spruch des Tages zum 16.03.2026

Unser Leben hat viele Facetten
und es wäre schade, sie nicht alle kennen zu lernen.

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

Bildquelle: Sciffler/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.03.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

~ J. W. von Goethe ~
(1749-1832)


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