Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Juan de la Cruz, Spruch des Tages zum 13.01.2022

Um zu dem zu kommen,
was du nicht weißt,
mußt du einen Weg gehen,
wo du nichts weißt.

(aus: »Der Berg der Vollkommenheit«)
~ Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) ~, eigentlich Juan de Yepes ?lvarez
spanischer, unbeschuhter Karmelit, Mystiker, Heiliger und Kirchenlehrer; 1542-1591

Bildquelle: Myriams-Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 13.01.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Rückert

Das sind die Weisen,
die durch Irrtum zur Wahrheit reisen;
Die bei dem Irrtum verharren,
das sind die Narren.

(aus seinen Gedichten [Vierzeilen])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 12.01.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang Kownatka

Der Reiz, sich mit der Zukunft zu beschäftigen
liegt in der Unwägbarkeit ihrer selbst.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

Zitante 12.01.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Joachim Ringelnatz

Schlag mich einer flach und breit:
Mächtig ist die Ehrlichkeit.

(aus dem Gedicht »Streit«)
~ Joachim Ringelnatz ~, eigentlich Hans Gustav Bötticher, Pseudonyme: Fritz Dörry, Pinko Meyer, Gustav Hester
deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, vor allem bekannt für humoristische, skurrile Gedichte; 1883-1934

(»Das komplette Gedicht zum Nachlesen Projekt Gutenberg«)

Zitante 12.01.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerd W. Heyse, Spruch des Tages zum 12.01.2022

Vormachen
können wir uns alles ganz hervorragend.
Nachmachen
zählt noch zu unseren kleinen Schwächen.

(aus: »Die dritte Seite der Medaille« – Aphorismen [1993])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, 1930–2020



Zitante 12.01.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Schnitzler

Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt,
sonst wäre es nicht einmal als Chaos da.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 11.01.2022, 18.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Elmar Kupke

Die Männer sind nicht mehr belastbar –
auch sie haben ihre Seelen entdeckt.

(aus: »Amorismen«, Band 1)
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

Zitante 11.01.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

François Fénelon

Der Krieg ist ein Übel,
das die Menschheit entehrt.

{La guerre est un mal
qui déshonore le genre humain.}

(aus: »Totendialoge [Dialogue des morts]«)
~ François Fénelon ~, eigentlich François de Salignac de La Mothe-Fénelon
französischer Erzbischof und Schriftsteller; 1651-1715

Zitante 11.01.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nicolas Chamfort, Spruch des Tages zum 11.01.2022

Das Elend des Menschen liegt darin,
dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss
gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt,
und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft.
Wie viele haben weder hier noch dort
eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!

{Telle est la misérable condition des hommes,
qu'il leur faut chercher, dans la société,
des consolations aux maux de la nature,
et dans la nature, des consolations aux maux de la société.
Combien d'hommes n'ont trouvé, ni dans l'une ni dans l'autre,
des distractions à leurs peines!}

(aus: »Maximes, Pensées, Caractères et Anecdotes«)
~ Nicolas Chamfort ~

geboren als Sébastien-Roch Nicolas;
französischer Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung
und der Französischen Revolution; 1741-1794



Zitante 11.01.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Demokrit

Die Menschen haben sich in dem Zufall ein Trugbild geschaffen,
einen Vorwand ihrer eignen Torheit;
denn nur selten stehen Zufall und Überlegung im Widerspruch.
Das meiste im Leben bringt einsichtsvoller Scharfblick in Ordnung.

(aus: »Fragmente«)
~ Demokrit ~
antiker griechischer Philosoph, wird den Vorsokratikern zugerechnet; lebte um 460-371 v. Chr.

Zitante 10.01.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die Weite der Ansichten kommt aus dem Herzen.

~ Jakob Bosshart ~
(1862-1924)


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