Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Lothar Bölck, Spruch des Tages zum 07.09.2022

Harmonie
kommt in den besten Familien vor.

(aus: »Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine« – Aphorismen, Sprüche, Naseweisheiten [2000])
~ © Lothar Bölck ~

deutscher Kabarettist und Autor; * 1953



Bildquelle: s05prodpresidente/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 07.09.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hanspeter Rings

Da hat er noch einmal Glück gehabt, der Punkt,
denn vieles, was auf ihn gebracht werden sollte,
fiel haarscharf daneben.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 06.09.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern

Dichten ist immer die Wiedergabe von Erinnerung.
Die Erinnerung aber ist selbst etwas Dichtendes,
künstlerisch Zusammenfassendes und Auswählendes.

(aus: »Stufen« – Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 06.09.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerd de Ley

Was die Wirklichkeit so unattraktiv macht ist,
daß man sie mit so vielen teilen muß.

{De onaantrekkelijkheid van de werkelijkheid is
ze te moeten delen met zovelen.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

Zitante 06.09.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean de La Bruyère, Spruch des Tages zum 06.09.2022

Wenn es so gewöhnlich ist,
daß wir uns von seltenen Dingen lebhaft ergriffen fühlen,
warum nicht von der Tugend?

{S'il est d'ordinaire
d'être vivement touché des choses rares,
pourquoi le sommes-nous si peu de la vertu?}

(aus: »Die Charaktere« [Caractères et anecdotes]«)
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696



Zitante 06.09.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ambrose Gwinnett Bierce

Auktionator:
Der Mann, der mit dem Hammer verkündet,
daß er jemandem mit seinem Mundwerk die Tasche geleert hat

(aus dem »Wörterbuch des Teufels«)
~ Ambrose Gwinnett Bierce ~

genannt: Bitter Pierce;
amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Satiriker, Zyniker und Sarkast; 1842-1914

Zitante 05.09.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vytautas Karalius

Während er das kleinere Übel wählte,
wurde das große noch größer.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« – Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

Zitante 05.09.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emanuel Wertheimer

Auf den obersten Stufen des Glücks begegnet man
noch mehr Wünschen und Bedürfnissen als auf der untersten.

{On rencontre encore plus de désirs et de besoins
sur l'échelon le plus élevé du bonheur que sur le plus infime.}

(aus: »Aphorismen (Pensées et Maximes)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916

Zitante 05.09.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harald Schmid, Spruch des Tages zum 05.09.2022

Das wort edel
lässt man heute eher beim Tier gelten
als beim Menschen.

(aus: »Aphorismen von A-Z« [2001])
~ © Harald Schmid ~

auch: Harry Pegas
deutscher Aphoristiker; 1946–2020



Bildquelle: JACLOU-DL/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 05.09.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt Tucholsky, Spruch des Tages zum 04.09.2022

Eines Morgens riechst du den Herbst.
Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig;
es hat sich eigentlich gar nichts geändert –
und doch alles.

(aus: »Die fünfte Jahreszeit« – Die Weltbühne, 22.10.1929, Nr. 43)
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935



Bildquelle: Kanenori/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.09.2022, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eins vermissen: dein Wandern zum Ziel.

~ Marie von Ebner-Eschenbach ~
(1830-1916)


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