Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Jürgen Bona Meyer

Das Gedächtnis behält die Erinnerung an Freuden
leichter und länger als die Erinnerung an Schmerzen,
gedenkt des Guten länger als des Schlechten
und liefert damit einen Beweis
für den Optimismus des Menschen.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Jürgen Bona Meyer ~
deutscher Philosoph und Rektor; 1829-1897

Zitante 30.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 30.06.2023

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm –
eine Meinung auch nicht.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967



Zitante 30.06.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto von Bismarck

Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem
mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Wort "frei".
Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde,
weil keiner die Freiheit für alle will:
jeder will sie für sich, aber nur so frei, dass
die andern ihm zu gehorchen und zu folgen haben.

(Rede im Deutschen Reichstag am 15. März 1884)
~ Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen ~

genannt "Eiserner Kanzler",
deutscher Politiker und Staatsmann, Ministerpräsident,
Bundeskanzler und erster Reichskanzler; 1815-1898

Zitante 29.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Elmar Kupke

Man begegnet nur Opfern des Krieges,
nie Schuldigen.

(aus: »Aporismen« (Band 2)«)
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

Zitante 29.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Samuel Butler der Jüngere, Spruch des Tages zum 29.06.2023

Nicht Worte sollen wir lesen,
sondern den Menschen, den wir
hinter den Worten fühlen.

{What we should read
is not the words but the man
whom we feel to be behind the words.}

(aus: »Note-Books« [1912])
~ Samuel Butler der Jüngere ~
britischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter; 1835-1902

Bildquelle: congerdesign//pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 29.06.2023, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Niccolò Machiavelli

Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen
schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich scheinen.
Nähert man sich ihnen, werden sie
menschlich, erträglich, vertraut.
Darum sagt man, die Furcht ist größer als das Übel.

(aus: »Mandragola« [1524])
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527

Zitante 28.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Häntsch

In der politischen Koalition
mutiert der Streit zum Gezänk.

(aus: »Streitbar und umstritten« – Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2020)
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958

Zitante 28.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Theodor Storm, Spruch des Tages zum 28.06.2023

Aber was hilft alle Erkenntnis,
wenn die Kraft fehlt?

(aus dem Briefwechsel mit Gottfried Keller)
~ (Hans) Theodor (Woldsen) Storm ~
deutscher Jurist und Schriftsteller, Lyriker und Autor von
Novellen und Prosa des deutschen Realismus; 1817-1888

Zitante 28.06.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Siegfried Wache

Oft wird die Vergangenheit
durch die Gegenwart erst schön.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 27.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Immanuel Kant

Schön ist das,
was ohne Begriff allgemein gefällt.

(aus: »Kritik der Urteilskraft« [1790]
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804

Zitante 27.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

~ Marie von Ebner-Eschenbach ~
(1830-1916)


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