Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Werner Mitsch

Tagschatten, die sich unbefugt
in meine Nachtträume geschlichen haben.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 20.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor

Es fällt uns schwer zu vertrauen,
weil es anderen so leicht fällt zu lügen.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 20.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Tauschen
bekommt zwei Unglückspunkte
auf das A

(aus einem Manuskript)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 20.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 20.09.2025

Es gibt ein Alter, in dem man
Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung.
Die Empfindung vergeht am Ende,
die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

{Il est un âge pour l'expérience ;
un autre pour le souvenir.
Le sentiment s'éteint à la fin ; mais
l'âme sensible demeure toujours.}

(aus: »Julie oder Die neue Heloise« [Julie ou la Nouvelle Héloïse]«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 20.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern

Ich habe sehr sichere Instinkte, aber nicht die Gabe,
eingehend zu begründen, zu erklären.
Die Mehrzahl der Heutigen hat umgekehrt
die Gabe des Begründens und Erklärens in hohem Maße,
aber dafür keine innere Direktion.
Es ist unendlich quälend, die Berechtigung seines Urteils
immer wieder aufs neue beweisen zu sollen.

(aus: »Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen« [1918, posthum])
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 19.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oliver Tietze

Die aufschwatzen,
möchten abschwatzen.

(aus: »Spuren in der Zukunft« [2016])
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

Zitante 19.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leonardo da Vinci

Das Flusswasser, das du berührst,
ist das letzte von dem, was weggeflossen ist,
und das erste von dem, das heranfließt.
So ist die Gegenwart.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Leonardo da Vinci ~, eigentlich: Leonardo (Lionardo) di ser Piero
italienischer Universalgelehrter (Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph); 1452-1519

Zitante 19.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch, Spruch des Tages zum 19.09.2025

Alles Unheil dieser Welt
kommt vom falsch verteilten Geld.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Bildquelle: Darkmoon_Art/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rupert Schützbach

Der Abstand zwischen Leben und Tod
ist die Zeit zwischen Geburt und Sterben.

(aus dem Manuskript »Aphorismen-Cocktail 2017«)
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

Zitante 18.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Schnitzler

Die Erinnerung, sagt Jean Paul, ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Manchmal mag das zutreffen.
Öfter aber ist die Erinnerung die einzige Hölle,
in die wir schuldlos verdammt werden.

(aus: »Aphorismen und Betrachtungen«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 18.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Friedrich von Schlegel ~
(1772-1829)


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