Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Emanuel Geibel

Schön sind die Tage der Jugend,
Und nichts ersetzt schwellender Kraft Thatenlust
Aber ein herrlich Teil auch ist's
Mit Würden alt sein und geehrt
Von vielen, voriger Stürme gedenk,
Des Friedens Segnungen kosten...

(aus dem Gedicht: »Die Ostsee«)
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 26.03.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Katharina Eisenlöffel

Das Leben wird immer
mit verschiedenen Maßstäben gemessen.

(aus: »Stille« [1999])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

Zitante 26.03.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern, Spruch des Tages zum 26.03.2022

Beim Menschen ist kein Ding unmöglich,
im Schlimmen wie im Guten.

(aus: »Stufen« [Ethisches, 1907])
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914



Zitante 26.03.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ambrose Gwinnett Bierce

Bewundern:
Erwartungsvoll umschmeicheln.

(aus dem »Wörterbuch des Teufels«)
~ Ambrose Gwinnett Bierce ~

genannt: Bitter Pierce;
amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Satiriker, Zyniker und Sarkast; 1842-1914

Zitante 25.03.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alexander Eilers

Bei Völkermord drückt man gerne beide Augen zu,
und zwar den Opfern.

(aus: »AberWitz«)
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976

Zitante 25.03.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolf von Ihering

Recht ist unausgesetzte Arbeit und zwar nicht etwa bloß der Staatsgewalt, sondern des ganzen Volkes.
Das gesammte Leben des Rechts, mit einem Blicke überschaut, vergegenwärtigt uns
dasselbe Schauspiel rastlosen Ringens und Arbeitens einer ganzen Nation,
welches ihre Thätigkeit auf dem Gebiete der ökonomischen und geistigen Production gewährt.
Jeder Einzelne, der in die Lage kommt, sein Recht behaupten zu müssen,
übernimmt an dieser nationalen Arbeit seinen Antheil, trägt sein Scherflein bei
zur Verwirklichung der Rechtsidee auf Erden.

(aus: »Der Kampf ums Recht«)
~ Rudolf von Ihering ~, auch: Rudolf von Jhering
deutscher Jurist und Rechtswissenschaftler; 1818-1892

Zitante 25.03.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Art van Rheyn, Spruch des Tages zum 25.03.2022

in der Nase
verliert der erhobene Zeigefinger an Bedeutung

(aus: »Bumerang«)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005



Zitante 25.03.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Weiß

Warum uns das Plötzliche überrascht?...
Weil uns das Allmähliche entging.

(aus: »So seid ihr!« – Aphorismen, Band 2 [1909])
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 24.03.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hanspeter Rings

Das Pünktlich-Sein
hat etwas so Raum- wie Zeitloses.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 24.03.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vincent van Gogh, Spruch des Tages zum 24.03.2022

Wir haben Fröhlichkeit nötig
und Glück, Hoffnung und Liebe.

{Wij hebben behoefte aan
vrolijkheid en geluk, aan hoop en liefde.}

(aus einem Brief an Wil van Gogh im September 1888)
~ Vincent Willem van Gogh ~
niederländischer Maler und Graphiker; 1853-1890

Bildquelle: ThePixelman/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.03.2022, 00.10 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

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~ Francis Bacon ~
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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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