Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Clemens Brentano

Gib der Alltäglichkeit ihr Recht,
und sie wird dir mit ihren Anforderungen nicht zur Last fallen.

(zugeschrieben)
~ Clemens (Wenzeslaus) Brentano (de La Roche) ~

deutscher Schriftsteller, einer der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik; 1778-1842

Zitante 09.09.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Helmut Peters

Die Lösung vieler Fragen
liegt in der Ver Antwort ung...

(aus: »denken zwischen gedanken – nicht ohne hintergedanken« [2004])
~ © Helmut Peters ~

begeisterter Zukunftswerker; * 1950

Zitante 09.09.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Armand Jean du Plessis, Duc de Richelieu, Spruch des Tages zum 09.09.2019

Nachtrag/Korrektur/Update, 15h50:

Gleich von einem Leser und einer Leserin wurde ich darauf aufmerksam gemacht, daß es im heutigen Tagesspruch einen Übersetzungsfehler gibt.

Leser I.B. schreibt:
... 'défendre' bedeutet in diesem Kontext sicher nicht 'verteidigen', sondern 'verbieten, untersagen'.
Das kommt etymologisch daher, dass im Lateinischen 'defendere' auch den Sinn von 'abwehren'' mit einschloss.

Und Leserin A.:
... hier hat sich ein Übersetzungsfehler eingeschlichen. In diesem Fall heißt es nicht "verteidigen", sondern "abwehren" – doppelte Wortbedeutung des Verbs défendre. Sonst ergibt das Zitat keinen Sinn...

Ich schließe mich dem voll und ganz an, danke ganz herzlich für die Aufmerksamkeit und das Interesse an den Sprüchen/Übersetzungen und korrigiere den Spruch:

Ein Gesetz zu erlassen und es nicht durchzusetzen bedeutet,
das zu erlauben, was man verteidigen abwehren (verbieten, untersagen) will.

{Faire une loi et ne pas la faire exécuter,
c'est autoriser la chose qu'on veut défendre.}

(aus: »Mémoires«)
~ Armand Jean du Plessis, Duc de Richelieu ~, genannt Kardinal Richelieu
französischer Aristokrat, Kirchenfürst und Staatsmann; 1585-1642

Zitante 09.09.2019, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wilhelm Raabe

Die Menschen steifen sich drauf, daß jeder um sie her unrecht habe;
meine Meinung jedoch ist, daß jeder in der Welt recht hat.
Keiner mehr und keiner minder als der andere.

(aus seinen Werken)
~ Wilhelm Raabe ~

Pseudonym: Jakob Corvinus;
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus; 1831-1910

Zitante 08.09.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eduard Mörike

Weht, o wehet, liebe Morgenwinde!
Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder!

(aus: »Aus der Ferne«)
~ Eduard (Friedrich) Mörike ~
deutscher Lyriker, Erzähler, Übersetzer und evangelischer Pfarrer; 1804-1875

Zitante 08.09.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alfred Jarry

Mann und Frau glauben, sich gegenseitig auszuwählen...
als ob die Erde den Willen hätte, sich absichtlich zu drehen!

{L'homme et la femme croient se choisir...
comme si la terre avait la prétention de faire exprès de tourner !}

(aus: »Der Supermann (Le surmâle)«)
~ Alfred Jarry ~
französischer Schriftsteller; 1873-1907

Zitante 08.09.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gudrun Zydek

Humor ist besonders da unverzichtbar,
wo wir keinen Spaß verstehen.

(aus: »Der Aphorismus im Rheinland« – rheinische Aphoristik in Geschichte und Gegenwart [2018])
~ © Gudrun Zydek ~

deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Aphoristikerin, * 1944

Zitante 08.09.2019, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ludovico Ariosto

Zwar hat ein schwacher Zaum, die Bewegung
des mut'gen Pferds zu hemmen, oft die Kraft;
doch selten ist's, daß des Verstandes Regung
zur Umkehr bringt die tolle Leidenschaft,
sobald Genuß im Spiel.

(aus: »Der rasende Roland (Orlando furioso)«)
~ Ludovico Ariosto ~

italienischer Humanist, Militär, Höfling und Autor; 1474-1533

Zitante 08.09.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Wilbert

Von Spitzenpolitikern am meisten gefürchtet:
der Sympathiewertewandel.

(aus: »Vorletzte Schlüsse« – Eine hirnverlesene Auswahl von Aphorismen)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 08.09.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jochen Mariss, Spruch des Tages zum 08.09.2019

Manchmal suchen wir so lange den Schlüssel zum Glück,
bis wir merken, dass er steckt.

(aus seinen Werken)
~ © Jochen Mariss ~

deutscher Autor, Fotograf und Musiker, * 1955


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Efraimstochter/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 08.09.2019, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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~ Charles Darwin ~
(1809-1892)


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