Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Manfred Hinrich

Sag Gewöhnliches ungewöhnlich,
Ungewöhnliches gewöhnlich
und man hört weg

(aus dem Manuskript »Scherben 2005«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 07.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Henry David Thoreau, Spruch des Tages zum 07.02.2026

Nichts Größeres kann ein Mensch schenken,
als sein ganzes Vertrauen.
Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und Empfänger.

(aus seinen Briefen an Ralph Waldo Emerson [12.02.1843])
~ Henry David Thoreau ~
amerikanischer Schriftsteller, Naturalist und Philosoph; 1817-1862

Zitante 07.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emil Gött

Ich halte dafür, daß es der größten Fehler einer ist, den wir Menschen begehen,
daß wir wohl die Vorzüge eines sogenannten geliebten Menschen eifrig einheimsen,
seine unlieben Eigenheiten und Leidenschaften aber unwillig behandeln,
so notwendige Ergänzungen und Erholungen von jenen sie auch sein mögen;
wo wir doch an uns selbst reichlich Gelegenheit hätten,
die Gemischtheit unserer Naturen zu erkennen.

(aus seinen Werken)
~ Emil Gött ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1908

Zitante 06.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edith Tries

Fantasie
verleiht meinen Träumen
Flügel.

(aus: »Gelebte Momente« [2006])
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

Zitante 06.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Nicht jede Wahrheit ist glaubwürdig.

{Toute vérité nest pas bonne à croire.}

(aus: »Le mariage de Figaro« [1778])
~ Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais ~
französischer Unternehmer und Schriftsteller; 1732-1799

Zitante 06.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klaus Huber, Spruch des Tages zum 06.02.2026

Erlebnistiefe Tage,
deren Bilder in uns nachklingen,
lassen einen Bruchteil der Ewigkeit aufscheinen.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: garten-gg/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.02.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Edward Gibbon

Das große unbegreifliche Geheimnis des Weltalls
bleibt der Erforschung des Menschen unerreichbar.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Edward Gibbon ~
einer der bedeutendsten britischen Historiker in der Zeit der Aufklärung; 1737-1794

Zitante 05.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marie von Ebner-Eschenbach

Anspruchslosigkeit
ist Seligkeit.

(aus: »Aphorismen (Die Dioskuren, Band 15)« [1886])
(Quelle: Wollmann/Kämper, Gesammelte Aphorismen [2023 Lulu]

~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

Zitante 05.02.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Rosenkranz

Je hinterfragter die Frage,
desto unbeantworteter die Antwort.

(aus: »Keine Zeile ohne meinen Anwalt« - Sprüche, nichts als Sprüche [2011])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Zitante 05.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Valéry, Spruch des Tages zum 05.02.2026

Der Friede ist vielleicht jener Zustand, in dem
die angeborene Feindschaft der Menschen gegeneinander
sich durch Schöpfungen kundgibt, statt sich
durch Zerstörung zu äußern wie im Krieg.

{La paix est, peut-être, létat de choses
dans lequel lhostilité naturelle des hommes entre eux
se manifeste par de créations, au lieu de se traduire
par des destructions comme fait la guerre.}

(aus: »Die Krise des Geistes« [La crise de lesprit, 1919])
~ (Ambroise) Paul (Toussaint Jules) Valéry ~
französischer Lyriker, Philosoph und Essayist; 1871-1945

Zitante 05.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Blicke in dich. In deinem Innern ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn du nur zu graben verstehst.

~ Marc Aurel ~
(121-180 n. Chr.)


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