Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Die Menschen wollen Freiheit
und um sie zu erreichen, begeben sie sich
in die Sklaverei der Institutionen, der sie nie wieder entrinnen.

(aus seinen Tagebüchern [1902])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~

russischer Schriftsteller,
seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

Zitante 22.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerhard Kocher

Das haben wir gern:
jahrzehntelang Prämien zahlen
und dann nie richtig krank werden!

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

Zitante 22.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Jakob Mohr

Die ganze Geschichte der Menschheit
ist eine Art Pathologie.

(aus: »Gedanken über Leben und Kunst«)
~ Johann Jakob Mohr ~
deutscher Gymnasialdirektor, Erzähler und Dramatiker; 1798-1872

Zitante 22.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 22.09.2025

Über die Naiven sollte man sich nicht lustig machen,
denn durch sie ist
alles schlechter, als es sein könnte.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 22.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 21.09.2025

Die Erde ist groß –
aber das Herz, das auf ihr ruht,
ist noch größer als die Erde und größer als die Sonne.

(aus: »Hesperus oder 45 Hundsposttage«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Bildquelle: alexman89/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Tagschatten, die sich unbefugt
in meine Nachtträume geschlichen haben.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 20.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor

Es fällt uns schwer zu vertrauen,
weil es anderen so leicht fällt zu lügen.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 20.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Tauschen
bekommt zwei Unglückspunkte
auf das A

(aus einem Manuskript)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 20.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 20.09.2025

Es gibt ein Alter, in dem man
Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung.
Die Empfindung vergeht am Ende,
die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

{Il est un âge pour l'expérience ;
un autre pour le souvenir.
Le sentiment s'éteint à la fin ; mais
l'âme sensible demeure toujours.}

(aus: »Julie oder Die neue Heloise« [Julie ou la Nouvelle Héloïse]«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 20.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern

Ich habe sehr sichere Instinkte, aber nicht die Gabe,
eingehend zu begründen, zu erklären.
Die Mehrzahl der Heutigen hat umgekehrt
die Gabe des Begründens und Erklärens in hohem Maße,
aber dafür keine innere Direktion.
Es ist unendlich quälend, die Berechtigung seines Urteils
immer wieder aufs neue beweisen zu sollen.

(aus: »Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen« [1918, posthum])
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 19.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Es ist viel einfacher Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen.

~ Benjamin Disraeli ~
(1804-1881)


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