Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: tagesspruch

Wilhelm Dilthey, Spruch des Tages zum 12.02.2026

An jedem Punkt
öffnet das Verstehen eine Welt.

(aus: »Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften« [1910])
~ Wilhelm (Christian Ludwig) Dilthey ~
deutscher Theologe, Gymnasiallehrer und Philosoph; 1833-1911

Bildquelle: ghorng/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 11.02.2026

Man muß sich selbst in der Gewalt haben,
um Anhänger der Gewaltlosigkeit zu werden.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 11.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm von Humboldt, Spruch des Tages zum 10.02.2026

Die Natur gefällt, reißt an sich,
begeistert, blos weil sie Natur ist.
Man erkennt in ihr eine unendliche Macht,
größer und wirksamer als alle menschliche,
und doch nicht furchtbar.

(aus »Briefe an eine Freundin« [Charlotte Diede geb. Hildebrand; Dezember 1827])
~ Wilhelm von Humboldt ~, eigentlich Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt
preußischer Gelehrter, Schriftsteller, Staatsmann und Bildungsreformer; 1767-1835

Zitante 10.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Art van Rheyn, Spruch des Tages zum 09.02.2026

die Ratlosigkeit
ist dann am größten
wenn jeder den richtigen Weg kennt

(aus: »Erlesene Bosheiten« [1998])
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

Zitante 09.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Richard Dehmel, Spruch des Tages zum 08.02.2026

Horch, der Regen rauscht wie Tanz,
und die Windsbraut singt und geigt:
Nichts ist schwer, sind wir nur leicht.

(aus dem Gedicht »Verklärung«, erschienen in: [Schöne wilde Welt, Neue Gedichte und Sprüche ; 1913])
~ Richard Dehmel ~, eigentlich Richard Fedor Leopold Dehmel
deutscher Dichter und Schriftsteller; 1863-1920

Bildquelle: [unbenannt]/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 08.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Henry David Thoreau, Spruch des Tages zum 07.02.2026

Nichts Größeres kann ein Mensch schenken,
als sein ganzes Vertrauen.
Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und Empfänger.

(aus seinen Briefen an Ralph Waldo Emerson [12.02.1843])
~ Henry David Thoreau ~
amerikanischer Schriftsteller, Naturalist und Philosoph; 1817-1862

Zitante 07.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klaus Huber, Spruch des Tages zum 06.02.2026

Erlebnistiefe Tage,
deren Bilder in uns nachklingen,
lassen einen Bruchteil der Ewigkeit aufscheinen.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: garten-gg/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Paul Valéry, Spruch des Tages zum 05.02.2026

Der Friede ist vielleicht jener Zustand, in dem
die angeborene Feindschaft der Menschen gegeneinander
sich durch Schöpfungen kundgibt, statt sich
durch Zerstörung zu äußern wie im Krieg.

{La paix est, peut-être, létat de choses
dans lequel lhostilité naturelle des hommes entre eux
se manifeste par de créations, au lieu de se traduire
par des destructions comme fait la guerre.}

(aus: »Die Krise des Geistes« [La crise de lesprit, 1919])
~ (Ambroise) Paul (Toussaint Jules) Valéry ~
französischer Lyriker, Philosoph und Essayist; 1871-1945

Zitante 05.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 04.02.2026

Aus meinen Tränen wird ein Fluss.
Der trägt mich, wenn ich weinen muss,
in meinem kleinen, kleinen Kahn
bis in den großen Ozean.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Bildquelle: douglasspete/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Aristoteles, Spruch des Tages zum 03.02.2026

Demokratie entsteht, wenn man
nach Freiheit und Gleichheit aller Bürger strebt
und die Zahl der Bürger, aber nicht ihre Art berücksichtigt.

(aus: »Politik III«, zitiert in: Geschichte der Philosophie alter Zeit [1831])
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.

Zitante 03.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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