Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Paul von Heyse

Ich gebe, was ich zu geben habe.
Gefällt euch nicht die redliche Gabe,
Müßt ihr nicht gleich einen Lärm erheben;
Denn sagt, was habt ihr mir gegeben?

(aus: »Spruchbüchlein« [1885])
~ Paul (Johann Ludwig von) Heyse ~
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer, Nobel-Literaturpreisträger; 1830-1914

Zitante 15.10.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy

Terrorbekämpfung:
Terra incognita.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 15.10.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Petrus Abaelardus

Nicht der Erfolg der Tat unterliegt der Ahndung,
sondern das Fühlen und Wollen des Täters;
und ein billig denkender Richter wertet die Gesinnung,
nicht den Vorgang.

(aus: »2. Brief: Heloise an Abälard«)
~ Petrus Abaelardus ~, eigentlich: Pierre Abaillard, auch: Pierre Abélard, Peter Abälard
französischer Philosoph des Mittelalters und bedeutender Vertreter der Frühscholastik; 1079-1142

Zitante 15.10.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oskar Stock, Spruch des Tages zum 15.10.2025

Ein freundliches Wort ist
wie ein sanfter Wind, denn
es streichelt Herz und Seele.

(aus: »Jeder Tag wie ein Gedicht« [1997])
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

Bildquelle: wir_sind_klein/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.10.2025, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Katharina Eisenlöffel

Du kannst die Gedanken des anderen erahnen,
aber nie ergründen, ob sie gut oder schlecht.

(aus: »Weisheit des Lebens« [2006])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

Zitante 14.10.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harald Kriegler

Die Pflicht ruft,
aber das Echo ist gespalten.

(aus dem Manuskript »Hintersinnsprüche«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 14.10.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rabindranath Tagore

Ich danke dir,
daß ich keins von den Rädern der Macht bin,
sondern eins mit den lebendigen Geschöpfen,
die von ihnen zermalmt werden.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Rabindranath Tagore ~

jetzt: Rabindranath Thakur;
bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger,
Literaturnobelpreisträger von 1913; 1861-1941

Zitante 14.10.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stefan Zweig, Spruch des Tages zum 14.10.2025

Leider, die Weltgeschichte ist
nicht nur, wie sie meistens dargestellt wird,
eine Geschichte des menschlichen Mutes,
sondern auch eine Geschichte der menschlichen Feigheit.

(aus: »Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen [1929])
~ Stefan Zweig ~
österreichischer Schriftsteller; 1881-1942

Zitante 14.10.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Mehr als das, was wir Übles tun, schändet uns das, was wir Übles sind.

~ Walther Rathenau ~
(1867-1922)


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