Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Heinrich von Kleist

Dem Durstigen kommt es, als solchem,
auf die Schale nicht an, sondern
auf die Früchte, die man ihm darin bringt.

(aus: »Brief eines Dichters an einen anderen« [1811])
~ Heinrich von Kleist ~, eigentlich Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist, 1777-1811

Zitante 22.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Katharina Eisenlöffel

Alle Selbstverständlichkeiten gewinnen erst dann an Wert,
wenn sie keine Selbstverständlichkeiten mehr sind.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

Zitante 22.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Richard von Schaukal, Spruch des Tages zum 22.03.2025

In seinen Worten zu Hause sein,
nicht darin zur Miete wohnen.

(aus: »Gedanken« [1931])
~ Richard (von) Schaukal ~

österreichischer Erzähler, Lyriker und Essayist; 1874-1942

Zitante 22.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Richard Luck

Man muß,
damit überhaupt geistiges Leben möglich ist,
irgendeinem Ziele zustreben.

(aus: »Stimmen der Stille« – Aphorismen [1919, Neuausgabe 2021])
~ Paul Richard Luck ~

deutscher Schriftsteller; 1880–1940

Zitante 21.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Ebers

Wir Menschen ... bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt,
und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit,
in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu säen.

(aus: »Uarda« [1877])
~ Georg (Moritz) Ebers ~
deutscher Ägyptologe und Schriftsteller; 1837-1898

Zitante 21.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jeannine Luczak-Wild

Um das Prinzip der Gleichheit zu verwirklichen,
bedarf es nur einiger Menschen, denen alles gleich ist.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« - Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

Zitante 21.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Henry Ford, Spruch des Tages zum 21.03.2025

Verschwendung läßt sich nur durch weitblickende,
nicht durch kurzsichtige Köpfe vermeiden.

{Waste is prevented by far-sighted
not by short-sighted men.}

(aus: »Erfolg im Leben. Mein Leben und Werk« [My Life and Work, um 1920])
~ Henry Ford ~
amerikanischer Pionier des Automobilbaus, Gründer der Ford Motor Company; 1863-1947

Zitante 21.03.2025, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Rückert

Das Alte wird nie alt,
es wird nur alt das Neue.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 20.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sigrun Hopfensperger

Furcht ist ein Zeichen der Seele,
dass man begriffen hat worum es geht.
Mut oder Feigheit hingegen sind
die handelnden Konsequenzen daraus !

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

Zitante 20.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ignaz von Döllinger

Wahrhaft frei ist nur der, welcher sich selber sittlich gebunden hat;
Ehre und Lebensglück werden nur dem zuteil,
der frühe schon gelernt hat, mit Energie Genüssen zu entsagen,
haushälterisch umzugehen mit der kostbaren Gabe der Zeit,
Reinheit des Geistes und des Körpers sich zu bewahren.

(aus seinen Werken, zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ (Johann Joseph) Ignaz von Döllinger ~, ab 1868 Ritter von Döllinger
deutscher katholischer Theologe und Kirchenhistoriker, einer der geistigen Väter der altkatholischen Kirche; 1799-1890

Zitante 20.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.

~ Marc Aurel ~
(121-180 n. Chr.)


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