Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

David Friedrich Strauß

Wer weiß zu leben? Wer zu leiden weiß.
Wer weiß zu genießen? Wer zu meiden weiß.
Wer ist der Reiche? Der sich beim Ertrag
Des eignen Fleißes zu bescheiden weiß.
Wer lenkt die Herzen? Der den herben Ernst
Stets in ein heitres Wort zu kleiden weiß.
Wer ist der Weise? Der das falsche Gold
Vom ächten schnell zu unterscheiden weiß.
Und wer der Fromme? Der von Menschen wohl,
Doch nichts von Christen oder Heiden weiß.

(aus: »Der alte und der neue Glaube«)
~ David Friedrich Strauß ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe; 1808-1874

Zitante 04.09.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Wilbert

Immer mehr Menschen verfügen über immer mehr freie Zeit,
immer weniger über sich selbst.

(aus: »Vom Naserümpfen des Gehirns« – Aphorismen und Sentenzen)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 04.09.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Adolf Pichler

Unsere besten Gedanken
denken sich selbst.

(zugeschrieben)
~ Adolf Pichler ~

österreichischer Schriftsteller und Naturwissenschaftler; 1819-1900

Zitante 04.09.2018, 14.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Else Pannek

Anpassung ist der Weg des geringsten Widerstandes –
doch der führt nirgendwo hin.

(von ihrer Homepage [narzissenleuchten.de])
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

Zitante 04.09.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

François-René de Chateaubriand

Ich kenne keinen,
der unterwürfiger, verabscheuungswürdiger, feiger und engstirniger ist
als ein Terrorist.

{Je ne connais rien
de plus servile, de plus méprisable, de plus lâche, de plus borné
qu'un terroriste.}

(aus: »Von jenseits des Grabes (Mémoires d'Outretombe)«)
~ François-René, (Vicomte de) Chateaubriand ~

französischer Schriftsteller, Politiker und Diplomat, gilt als einer der Begründer der literarischen Romantik in Frankreich; 1768-1848

Zitante 04.09.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ute Lauterbach, Spruch des Tages zum 04.09.2018

Es gibt Menschen, die drehen auch noch Spieße um,
die gar nicht auf sie gerichtet sind.
Mit denen ist schwer reden.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 04.09.2018, 00.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Francis de Croisset

Das Glück hat nie vorgegeben, erheitern zu wollen;
es erheitert nicht einmal immer diejenigen,
die es glücklich macht.

{Le bonheur n'a jamais eu la prétention d'amuser ;
il n'amuse même pas toujours ceux
qu'il rend heureux.}

(zugeschrieben)
~ Francis de Croisset ~, eigentlich Edgar Franz Wiener
belgisch-französischer Schriftsteller deutschen Ursprungs, 1877-1937

Zitante 03.09.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert Muthmann

Er pocht auf die Selbständigkeit seiner Gedanken.
Und man muß ihm zugeben:
von Tatsachen hat er sich noch nie beeinflussen lassen.

(aus: »Bagatellen« – eine Aphorismen-Anthologie [1986])
~ © Robert Muthmann ~

deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1922-2017

Zitante 03.09.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Richard Rothe

Zur Gefallsucht oder Koketterie gehört namentlich auch,
wenigstens nach einer Seite hin, die Unart,
den Leuten immer lauter Angenehmes sagen zu wollen.
Keine Rechnung ist zwar im allgemeinen sicherer
als die auf die Eitelkeit der Menschen,
aber auch keine unwürdiger.

(aus: »Theologische Ethik«)
~ Richard Rothe ~

deutscher evangelischer Theologe; 1799-1867

Zitante 03.09.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hanspeter Rings

Der Anfang beschönigt oft allzu lange das Ende,
dieses den Anfang.

(aus: »Einen Erdwurf weit« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 03.09.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wenn du klug bist, so mische eines mit dem anderen: hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

~ Seneca ~
(um 4 v.Chr.-65 n.Chr.) - Lucius Annaeus


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