Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Hermann Oeser, Spruch des Tages zum 26.02.2026

Wer ist ein unschuldiger Mensch?
Der, welcher annimmt, daß man
nichts Schlimmes über ihn weiß.

(aus: »Vom Tage, vom heute gewesenen Tage« [Oeser, 1895])
~ Hermann Oeser ~
deutscher Pädagoge und Schriftsteller; 1849-1912

Zitante 26.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Wollmann, Spruch des Tages zum 25.02.2026

Der Mensch richtet bevorzugt Dinge an,
die kein Mensch mehr beheben kann.

(aus: »Perhorreszierende Perzeptionen (XVI)« [2023])
~ © Michael Wollmann ~

deutscher Aphoristiker und Philosoph; * 1990

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Katharina Eisenlöffel, Spruch des Tages zum 23.02.2026

Auch Du bist ein Glied zur Kette,
die man Gesellschaft nennt.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

Bildquelle: danielkirsch/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich Wilhelm Nietzsche, Spruch des Tages zum 22.02.2026

Vegetation des Glückes. –
Dicht neben dem Wehe der Welt,
und oft auf seinem vulcanischen Boden,
hat der Mensch seine kleinen Gärten des Glückes angelegt ...

(aus: »Menschliches Allzumenschliches I«)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

Bildquelle: neufal54/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Mark Twain, Spruch des Tages zum 21.02.2026

Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt,
ist es Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.

{Whenever you find yourself on the side of the majority,
it is time to pause and reflect.}

(zitiert in: »The Wit and Wisdom of Mark Twain«)
~ Mark Twain ~, eigentlich Samuel Langhorne Clemens
US-amerikanischer Schriftsteller; 1835-1910

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Jochen Mariss, Spruch des Tages zum 20.02.2026

Es gibt keinen Weg zum Glück.
Das Glück ist der schöne, holprige Weg,
auf dem wir gehen, stolpern, tanzen.

(aus seinen Werken)
~ © Jochen Mariss ~

deutscher Autor, Fotograf und Musiker, * 1955

Bildquelle: Peggy_Marco/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Wilhelm (Georg Alexander) von Kügelgen, Spruch des Tages zum 19.02.2026

Das ist eben die große Schattenseite des Lebens,
daß die menschlichen Verhältnisse
nicht zur Natur des Menschen passen.

(aus: »Lebenserinnerungen eines alten Mannes aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen«)
~ Wilhelm (Georg Alexander) von Kügelgen ~
deutscher Porträt- und Historienmaler, Schriftsteller, Hofmaler und Kammerherr; 1802-1867

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Rudolf Kamp, Spruch des Tages zum 18.02.2026

Rüstzeug des erfolgreichen Politikers:
eine klare Vorstellung
von Verstellung auf Bestellung.

(aus: »Schnappsprüche« - Aphorismen & Sprachspiele mit Cartoons [2014])
~ © Rudolf Kamp ~

deutscher Philosoph, Andragoge und Aphoristiker; * 1946

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Rabindranath Tagore, Spruch des Tages zum 17.02.2026

Der Lärm des Augenblicks
verhöhnt die Musik des Ewigen.

(aus: »Verirrte Vögel«)
~ Rabindranath Tagore ~

jetzt: Rabindranath Thakur;
bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger,
Literaturnobelpreisträger von 1913; 1861-1941

Zitante 17.02.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerhard Uhlenbruck, Spruch des Tages zum 16.02.2026

An Karneval
entlarvt die Larve so manchen der Maskierten.

(aus: »Coole Sprüche zu heißen Themen« – Nachdenkliches zum Mitdenken [2006])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Bildquelle: leo2014/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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