Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Klaus Huber, Spruch des Tages zum 23.07.2025

Jede Minute, die wir bewusst leben,
weitet sich für uns zur Ewigkeit.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: mirenhayek/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Oskar Stock

Fällt einem Pechvogel vom Herzen ein Stein,
dann trifft er sicherlich sein Bein.

(aus seinen Werken)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

Zitante 22.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl (Leberecht) Immermann

Denn die Menschen werden nicht von den Dingen,
sondern von den Meinungen über die Dinge gepeinigt.

(aus: »Der Oberhof [1840])
~ Karl (Leberecht) Immermann ~
deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker; 1796-1840

Zitante 22.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand

Der belebteste Ort im Jenseits:
der Garten der ewigen Ruhe.

(aus: »Meschalim« Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 22.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Christian) Friedrich Hebbel, Spruch des Tages zum 22.07.2025

Ich glaube, eine Weltordnung, die der Mensch begriffe,
würde ihm unerträglicher seyn, als diese, die er nicht begreift.
Das Geheimniß ist seine eigentliche Lebensquelle,
mit seinen Augen will er etwas sehen, aber nicht Alles;
sieht er Alles, so meint er, er sieht Nichts.

(aus seinen Tagebüchern, 24.11.1838)
~ (Christian) Friedrich Hebbel ~

Pseudonym: Dr. J. F. Franz;
deutscher Dramatiker und Lyriker; 1813-1863

Zitante 22.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oscar Wilde

Das neunzehnte Jahrhundert, wie wir es kennen,
ist im Wesentlichen eine Erfindung von Balzac.

{The nineteenth century, as we know it,
is largely an invention of Balzac.}

(aus: »Der Verfall der Lüge« [The Decay Of Lying, 1889])
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

Zitante 21.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski

Tag für Tag dieselbe Gedankenlosigkeit,
und jedes Jahr neue Waffen.
In der Politik gibt es Dinge,
die ihre Wissenschaft nicht begreift.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) - Aphorismen [1987]
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 21.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Émile Zola

Nein, keine Vergebung für bestimmte Verfehlungen ...
Mit solchen Selbstgefälligkeiten geht
eine Gesellschaft in den Untergang.

{Non, pas de pardon pour certaines fautes...
C'est avec ces complaisances
qu'une société va aux abîmes.]

(aus: »Nana« [1880])
~ Émile (Édouard Charles Antoine) Zola ~
französischer Schriftsteller und Journalist, beteiligte sich am politischen Leben; 1840-1902

Zitante 21.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 21.07.2025

Blumen, die wir selten sehen,
haben es uns angetan.
Wir bewundern Orchideen
und verachten Löwenzahn.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Bildquelle: AdinaVoicu/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.07.2025, 00.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich von Schlegel, Spruch des Tages zum 20.07.2025

Die Religion ist schlechthin unergründlich.
Man kann in ihr überall ins Unendliche
immer tiefer graben.

(aus: »Fragmente«)
~ (Karl Wilhelm) Friedrich von Schlegel ~
deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller, Literatur- und Kunstkritiker, Historiker und Altphilologe; 1772-1829

Bildquelle: [anonym]/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 20.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die schlimmste Art ein Glück zu versäumen ist, es nicht zu glauben, dass man es erlebt.

~ Arthur Schnitzler ~
(1862-1931)


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