Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Gustav Schwab

Urahne, Großmutter, Mutter und Kind
In dumpfer Stube beisammen sind –
und morgen ist's Feiertag.

(aus: »Das Gewitter«)
~ Gustav (Benjamin) Schwab ~

deutscher Pfarrer, Gymnasialprofessor und Schriftsteller; 1792-1850

Zitante 19.06.2017, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Epicharmos, Spruch des Tages zum 19.06.2017

Sei nüchtern und lerne zu zweifeln,
denn das macht geschmeidig den Geist.

(zugeschrieben)
~ Epicharmos ~, lateinisch Epi'charmus, auch: Epi'charm
griechischer Lustspielautor, lebte um 540 bis 460 v. Chr.


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Zitante 19.06.2017, 00.05 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich Rückert

Zwischen heut und morgen sind Grüfte,
Und zwischen Versprechen und Erfüllen Klüfte.

(aus: »Maximen des Hariri«)
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 18.06.2017, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand

Würde die Erkenntnis wirklich auf einem Baum wachsen,
so gäbe es den größten Streit darum, ob es nicht besser wäre,
den Baum zu fällen, bevor er Früchte trägt.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 18.06.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Keyserling

Wir brüsten uns unseres schnellen Fortschreitens:
eben dank dem werden wir vielleicht auf immer Barbaren bleiben,
da Vollendung nur innerhalb eines gegebenen Rahmens möglich ist
und wir den unsrigen fortwährend wechseln.

(aus: »Reisetagebuch eines Philosophen«)
~ Hermann Alexander Graf Keyserling ~

deutschbaltischer Philosoph; 1880-1946

Zitante 18.06.2017, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Wir wollen nicht wollen,
was Ihr wollt, daß wir wollen

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 18.06.2017, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst Ludwig Heim

Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht:
Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt,
das eines Gottes, wenn er geholfen hat,
und das eines Teufels, wenn er die Rechnung schickt.

(zugeschrieben)
~ Ernst Ludwig Heim ~

deutscher Arzt, führte als erster Artz die Pockenschutzimpfung ein, Lehrer von Alexander von Humboldt; 1747-1834

Zitante 18.06.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst Ferstl, Spruch des Tages zum 18.06.2017

Bevor unsere Träume Früchte tragen können,
müssen sie in der Wirklichkeit Wurzeln geschlagen haben.

(aus: »Durchblicke« – Aphorismen)
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955



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Bildquelle: Brigitte Werner/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 18.06.2017, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alkuin

Was ist das Wort? Der Verrat des Gedankens.
Wer zeugte das Wort? Die Zunge.
Was ist die Zunge? Eine Geißel der Luft.

(zugeschrieben)
~ Alkuin ~, auch: Ealhwine, Alhwin, Alchoin, latinisiert Albinus, Beiname: Flaccus
frühmittelalterlicher Gelehrter und wichtigster Berater Karls des Großen; lebte von 735 bis 804 n. Chr.

Zitante 17.06.2017, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anke Maggauer-Kirsche

wohin ein Mensch geht,
hängt davon ab,
wie weit er sehen kann

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948

Zitante 17.06.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Massimo d'Azeglio ~
(1743-1826)


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