Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Jean Antoine Petit-Senn, Spruch des Tages zum 21.03.2026

Unsere wahrsten Tugenden sind diejenigen,
an welche wir selbst am wenigsten denken.

{Nos vertus les plus vraies sont celles
dont nous nous doutons le moins.}

(aus seinen Werken, zitiert in: »Pharus am Meere des Lebens« [Coutelle, 1870])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 21.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Das Lebensziel des Menschen besteht darin,
auf jedwede Weise zur allseitigen Entwicklung
alles Bestehenden beizutragen.

(aus seinen Tagebüchern [1847])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~

russischer Schriftsteller,
seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

Zitante 20.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

David Herbert Lawrence

Immer die Planungen!
Immer wurde einem das Leben vorgeplant!
Räder, die einen trieben, vorwärtstrieben,
und über die man keine Gewalt hatte.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ David Herbert Lawrence ~
englischer Schriftsteller; 1885-1930

Zitante 20.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang Mocker, Spruch des Tages zum 20.03.2026

Leistungsgesellschaft:
Man zeigt einander stolz,
was man sich leisten kann,
nicht was man geleistet hat.

(aus: »Zwischen den Zwängen« - Ausgewählte Aphorismen [Mocker, 2013])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

Zitante 20.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Das Falsche, kunstvoll dargestellt, überrascht und verblüfft,
aber das Wahre überzeugt und herrscht.

{Le faux, présenté avec art, nous surprend et nous éblouit ;
mais le vrai nous persuade et nous maîtrise.}

(aus: »Unterdrückte Maximen« [zitiert in: Schalk, Die französischen Moralisten, 1938])
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747

Zitante 19.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Felix Renner

Die Superkarriere der Lüge:
Emporgestiegen von der verabscheuenswerten Untugend
zum unverzichtbaren Accessoire erfolgreicher Selbstverwirklichung,
hemmungloser Performance und chauvinistischer Verblendung.

(aus: »Wahrheit, Lüge, Täuschung« – Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2022)
~ © Felix Renner ~

Schweizer Jurist, Journalist und Aphoristiker; * 1935

Zitante 19.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Hauff, Spruch des Tages zum 19.03.2026

Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch
höchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich
für junge Leute, die noch nicht über sich selbst
und die Welt nachgedacht haben.

(aus seinen Werken)
~ Wilhelm Hauff ~
deutscher Schriftsteller der Romantik; 1802-1827

Bildquelle: NoName_13/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Clemens Brentano

Jedes Einzelne ist nur Einzelnes,
indem es das vergangene Einzelne verschluckt.

(aus: »Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter« [Brentano, 1801])
~ Clemens (Wenzeslaus) Brentano (de La Roche) ~
deutscher Schriftsteller, einer der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik; 1778-1842

Zitante 18.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emanuel Geibel

Ist denn die Blume nur da zum Zergliedern?
Weh dem Geschlechte, das,
anstatt sich zu freun, jegliche Freude zerdenkt!

(aus seinen Gedichten: »Spätherbstblätter«)
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker, 1815-1884

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 18.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edith Linvers, Spruch des Tages zum 18.03.2026

In der Jugend
wird aus Berechnung gelogen,
im Alter aus Bequemlichkeit.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2 [2014])
~ © Edith Linvers ~

deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin; * 1940

Zitante 18.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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