Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Justus Möser, Spuch des Tages zum 16.04.2026

Der jetzige Hang
zu allgemeinen Gesetzen und Verordnungen
ist der gemeinen Freiheit gefährlich.

(aus: »Patriotische Phantasien« [Möser, 1775–1786])
~ Justus Möser ~
deutscher Jurist, Staatsmann, Literat und Historiker; 1720-1794

Zitante 16.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Émile Zola

Sie sind ein und dasselbe Wesen in zwei verschiedenen Personen;
das ist, wenn ich mich nicht täusche, die Beschreibung perfekter Freunde.

{Ils sont un même être en deux êtres différents ;
là c‘est, si je ne me trompe, la définition des amis parfaits.}

(aus: »Aventures du grand Sidoine et du petit Médéric«)
~ Émile (Édouard Charles Antoine) Zola ~
französischer Schriftsteller und Journalist, beteiligte sich am politischen Leben; 1840-1902

Zitante 15.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolf Hermann Lotze

Ich glaube nicht, daß die intellektuellen Fähigeiten der Geschlechter
sich anders als durch die Eigentümlichkeiten der Gefühlsinteressen unterscheiden,
welche ihnen ihre Richtung vorzeichnen.

(aus seinen Werken, zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Rudolf Hermann Lotze ~
deutscher Mediziner und weltweit anerkannter Philosoph; 1817-1881

Zitante 15.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alexander Saheb, Spruch des Tages zum 15.04.2026

Manchmal
führt der Ausweg durch das Hindernis.

(aus: »Der Gedankenzoo« - Aphorismen und andere Anekdoten [2015])
~ © Alexander Saheb ~

deutscher Aphoristiker; * 1968

Bildquelle: Maryam62/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ulrich von Hutten

Ich werde die Wahrheit sagen,
ob sie mir auch mit Waffen und dem Tod drohen,
denn du weißt: Ohne Gefahr geschieht
keine große und denkwürdige Tat.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Ulrich von Hutten ~, wird auch als erster Reichsritter bezeichnet
deutscher Renaissance-Humanist, Dichter und Publizist; 1488-1523

Zitante 14.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ulrich Erckenbrecht

Der Mann des Jahrzehnts:
der Depp des Jahrhunderts.

(aus: »Divertimenti« – Wortspiele, Sprachspiele, Gedankenspiele [1999])
~ © Ulrich Erckenbrecht ~, auch: Hans Ritz

auch: Hans Ritz; deutscher Aphoristiker und Autor; * 1947

Zitante 14.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Richard von Schaukal, Spruch des Tages zum 14.04.2026

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier
durch die Unaufrichtigkeit, mit der er tut,
was er nicht lassen kann.

(aus: »Gedanken« [Schaukal, 1931])
~ Richard (von) Schaukal ~

österreichischer Erzähler, Lyriker und Essayist; 1874-1942

Zitante 14.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Adolph Knigge

Man vergesse nicht, daß das, was wir Aufklärung nennen,
anderen vielleicht als Verfinsterung scheint.

(aus: »Über den Umgang mit Menschen« [Knigge, EA 1788, hier: 13. Ausgabe, 1853])
~ Freiherr Adolph (Franz Friedrich Ludwig) Knigge ~
deutscher Schriftsteller und Aufklärer, bekannt durch seine Schrift ‘Über den Umgang mit Menschen‘; 1752-1796

Zitante 13.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Charles-Ferdinand Ramuz

Daran, daß ich wieder anfange,
überhaupt nichts mehr zu verstehen,
merke ich, daß ich Fortschritte mache.

{Je sens que je progresse à ceci
que je recommence à ne rien comprendre à rien.

(aus seinem Tagebuch [10. September 1917])
~ Charles-Ferdinand Ramuz ~
Schweizer Schriftsteller, Lyriker, Essayist und Nationaldichter französischer Sprache; 1878-1947

Zitante 13.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karin Heinrich, Spruch des Tages zum 13.04.2026

Ist ein Ganzes erst zersplittert,
nützt der beste Kleister nichts.

(aus einem Manuskript [2007])
~ © Karin Heinrich ~

deutsche Autorin und Lehrerin; 1941-2022

Bildquelle: danielkirsch/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 13.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wo der Wille erwacht, dort ist schon fast etwas erreicht.

~ Hugo von Hofmannsthal ~
(1874-1929)


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