Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Hermann Bahr, Spruch des Tages zum 18.11.2021

Kurz, wir erleben jetzt,
wie die gelobte deutsche "Bildung" ihren Schwindel deklariert
und sich selber auflöst…

(aus: »Kritik der Gegenwart« [ca. 1920])
~ Hermann Anastas Bahr ~
österreichischer Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker; 1863-1934

Zitante 18.11.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Wollmann

Ein Gedanke, der sich lohnt,
ist selten ein Gedanke, der sich auszahlt.
(Gedanken, die sich ausgezahlt haben,
sind überbewertet.)

(aus: »Perhorreszierende Perzeptionen (XVI)«)
~ © Michael Wollmann ~

deutscher Aphoristiker und Philosoph; * 1990

Zitante 17.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Gottlieb Fichte

Niemand wird kultiviert,
sondern hat sich selber zu kultivieren.

(zitiert in: »J.G. Fichte. Schriften zur Revolution.«)
~ Johann Gottlieb Fichte ~
deutscher Erzieher und Philosoph, gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus; 1762-1814

Zitante 17.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans Fallada

Solange man jung ist, hält man Jugend für einen Fehler.
Erst später entdeckt man, daß Jugend ein Glück ist.

(aus: »Wolf unter Wölfen«)
~ Hans Fallada ~, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
deutscher sozialkritischer Schriftsteller; 1893-1947

Zitante 17.11.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edith Tries, Spruch des Tages zum 17.11.2021

Alt und runzelig sitzen wir beisammen,
Hand in Hand mit unserer Liebe.

~ © Edith Tries ~
(aus: »Stark wie ein Baum – sanft wie eine Blüte«)

deutsche Autorin; * 1952



Bildquelle: sabinevanerp/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 17.11.2021, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ernst Reinhardt

Fernreisen und Fernsehen:
Die Schönheiten fremder Länder erleben wir live,
die Probleme am Bildschirm.

(aus: »Woher? – Wohin?« – Aphorismen zu Lebensfragen [2021])
~ © Ernst Reinhardt ~

Schweizer Publizist und Aphoristiker; * 1932

Zitante 16.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Immanuel Kant

Und da man des Lebens mehr froh wird durch das,
was man im freien Gebrauch desselben tut,
als was man genießt,
so können Geistesarbeiten,
eine andere Art von befördetem Lebensgefühl,
den Hemmungen entgegensetzen,
welche bloß den Körper angehen.

(aus seinen Werken)
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804

Zitante 16.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kuno Fischer

Volksthümliches Ansehen geht selten zusammen mit dem Namen eines Philosophen.
Die Philosophie ist nicht gemacht, die Menge zu gewinnen.
Je tiefer ihr Gedanke eindringt in das Innere des Menschen und der Welt,
um so einsamer und verlassener wird ihre Bahn,
um so gründlicher findet sie sich der gemeinsamen Ansicht der Dinge,
in welcher von jeher die Menge lebt, entfremdet.

(aus: »Akademische Reden«, zitiert in »Das Buch der Bücher: Aphorismen der Welt-Literatur, Bd 1, Geist und Welt)
~ (Ernst) Kuno (Berthold) Fischer ~
deutscher Philosoph und Anhänger des Neukantianismus; 1824-1907

Zitante 16.11.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Richter

Man kann nicht am Ende des Weges beginnen,
aber bereits am Beginn enden.

(aus: »Widersprüche« – Aphorismen [2006])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

Zitante 16.11.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Francesco Petrarca, Spruch des Tages zum 16.11.2021

Wohlbehagen ermattet den Geist,
Schwierigkeiten erziehen und kräftigen ihn.

(zitiert im »Zitatenhandbuch«, Eberhard Puntsch [1965])
~ Francesco Petrarca ~
italienischer Dichter und Geschichtsschreiber, einer der wichtigsten Vertreter der frühen italienischen Literatur; 1304-1374

Zitante 16.11.2021, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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~Homer~
(etwa 8. Jh. v.C.)


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