Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: tagesspruch

Rupert Schützbach, Spruch des Tages zum 05.11.2025

Alles Verrückte
gewinnt immer mehr an Normalität.

(aus: »Aus aller Herzen Länder« – Aphorismen [2007])
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

Bildquelle: RJA1988/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, Spruch des Tages zum 04.11.2025

Der Friede macht die Völker glücklich
und die Männer schwach.

(aus: »Unterdrückte Maximen«)
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747

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Edith Tries, Spruch des Tages zum 03.11.2025

Silberne Fäden
verwoben zu einem Netz –
Gespinste im Herbst

(aus: »Gelebte Momente« [2006])
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

Bildquelle: mipla71a/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Hermann Rosenkranz, Spruch des Tages zum 02.11.2025

Deine Trauer musst du pflegen,
sonst verkümmert sie zu gelegentlichen Grabbesuchen.

(aus: »Der Sarkast und der Regenbogen« – Nachtrag aus Lakonia [2012])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Bildquelle: pasja1000/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich von Bodenstedt, Spruch des Tages zum 01.11.2025

Der Rose süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen,
und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird der Dorn nicht stechen.

(aus: »Die Lieder des Mirza-Schaffy«)
~ Friedrich (Martin) von Bodenstedt ~

deutscher Schriftsteller; 1819-1892

Bildquelle: Gab-Rysia/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Fritz P. Rinnhofer, Spruch des Tages zum 31.10.2025

Praktiker erfahren oft sehr schmerzlich,
dass ihnen die Theorie gefehlt hat.

(aus: »Weiß-grüner Zitatenschatz« – eine Anthologie [2002])
~ © Fritz P. Rinnhofer ~

österreichischer Marketing- und Verkaufsmanager,
Publizist und Aphoristiker; 1939–2020

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Victor Auburtin, Spruch des Tages zum 30.10.2025

Laßt uns den Umgang mit Tieren pflegen, Freunde,
damit wir unsere unsterbliche Seele nicht verlieren.
Zu dem Tiere dürfen wir freundlich und menschlich sein,
ohne uns unserer bürgerlichen Würde zu begeben.
Vor dem Tiere können wir uns nur schämen;
denn das Tier ist besser als wir, wozu ja allerdings
meistens nicht viel gehört.

(aus der Kurzgeschichte: »Die Dame mit der gestreiften Katze«)
~ Victor Auburtin ~
deutscher Journalist und Schriftsteller französischer Abstammung; 1870-1928

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Jürgen Wilbert, Spruch des Tages zum 29.10.2025

In leeren Köpfen
finden Versprechungen besseren Widerhall.

(aus: »Kopfwehen. Denk Anstößiges« - Aphorismen und Gedichte)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

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Anton Pawlowitsch Tschechow, Spruch des Tages zum 28.10.2025

Die Menschen aber
in Glückskinder und Pechvögel zu teilen bedeutet,
die menschliche Natur von einem engen,
voreingenommenen Standpunkt aus zu betrachten.

(aus seinen Briefen [an A.S. Suworin, 03.11.1888])
~ Anton Pawlowitsch Tschechow ~
russischer Arzt, Schriftsteller, Novellist und Dramatiker; 1860-1904

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Vytautas Karalius, Spruch des Tages zum 27.10.2025

Stolz sollte so sein wie die Luft
und nicht wie ein Luftballon.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« - Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

Bildquelle: paulbr75/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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~ Franz Kafka ~
(1883-1924)


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