Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 22.09.2025

Über die Naiven sollte man sich nicht lustig machen,
denn durch sie ist
alles schlechter, als es sein könnte.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 22.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 21.09.2025

Die Erde ist groß –
aber das Herz, das auf ihr ruht,
ist noch größer als die Erde und größer als die Sonne.

(aus: »Hesperus oder 45 Hundsposttage«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Bildquelle: alexman89/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 20.09.2025

Es gibt ein Alter, in dem man
Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung.
Die Empfindung vergeht am Ende,
die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

{Il est un âge pour l'expérience ;
un autre pour le souvenir.
Le sentiment s'éteint à la fin ; mais
l'âme sensible demeure toujours.}

(aus: »Julie oder Die neue Heloise« [Julie ou la Nouvelle Héloïse]«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 20.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch, Spruch des Tages zum 19.09.2025

Alles Unheil dieser Welt
kommt vom falsch verteilten Geld.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Bildquelle: Darkmoon_Art/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jules Michelet, Spruch des Tages zum 18.09.2025

Die gleichen Befürchtungen, die gleichen Notlagen
bringen den gleichen Schrecken zurück.

{Les mêmes craintes, les mêmes calamités
ramènent les mêmes terreurs.}

(aus: »Histoire de la révolution française« [Geschichte der französischen Revolution])
~ Jules Michelet ~
französischer Historiker, Archivar am Nationalarchiv und Moralphilosoph; 1798-1874

Zitante 18.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edward Coke, Spruch des Tages zum 17.09.2025

Das Zuhause eines jeden Menschen
ist für ihn seine Burg und Festung, sowohl
zu seinem Schutz vor Verletzungen und Gewalt
als auch zu seiner Erholung.
(oft zitiert als: Mein Haus ist meine Burg.)

{The home to everyone
is to him his castle and fortress,
as well for his defence against injury and violence,
as for his repose.}
(quoted as: My home is my castle.)

(aus: »Semayne's Case« [1603])
~ Edward Coke ~
bedeutender englischer Richter und Politiker; 1552-1634

Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 17.09.2025, 00.10 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Antoine de Rivarol, Spruch des Tages zum 16.09.2025

Verachtung
muß das geheimste unserer Gefühle sein.

{Le mépris
doit être le plus mystérieux de nos sentiments.}

(aus: »Maximen und Reflexionen« [Maximes et pensées])
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

Zitante 16.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 15.09.2025

Der Anblick einer aufgehenden Knospe genügt,
um Wesentliches zu erahnen.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Bildquelle: alper_eral/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.09.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 14.09.2025

Den neuen Tag,
den noch nie gewährten,
möge Gott mir segnen.

~ Segenswunsch aus Irland ~

Bildquelle: Lolame/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 14.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alexander Iwanowitsch Herzen, Spruch des Tages zum 13.09.2025

Der Mensch sieht im Menschen immer einen Feind,
mit dem er sich schlagen, vor dem er sich verstellen und
mit dem er Waffenstillstandsbedingungen vereinbaren muß.

(aus: »Mein Leben. Memoiren und Reflexionen«)
~ Alexander Iwanowitsch Herzen ~, Pseudonym: Iskander
russischer Philosoph, Schriftsteller und Publizist; 1812-1870

Zitante 13.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Wilhelm von Humboldt ~
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Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein, gan
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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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