Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Nathaniel Hawthorne

Nur wenige Dinge bleiben dem Menschen verborgen,
der sich ernsthaft und unablässig bemüht,
sie zu entschleiern.

(aus: »Der scharlachrote Buchstabe [The Scarlet Letter]«)
~ Nathaniel Hawthorne ~
amerikanischer Schriftsteller der Romantik; 1804-1864

Zitante 05.09.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Bussek

Ich bin nicht so gerne
wie ich sein möchte.

(aus einem Manuskript)
~ © Michael A. Bussek ~

gez.: vom Leben!; * 1966 (Duisburg)

Zitante 05.09.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Bäume
kann ich in größeren Mengen ertragen.
Menschen nicht.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 05.09.2021, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 05.09.2021

Möge der neue Tag dir
den Blick für die Schönheit der Welt schärfen.

~ Segenswunsch aus Irland ~

Bildquelle: Quangpraha/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 05.09.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Der Besitz
wird durch das Besitzen meistens geringer.

(aus: »Die fröhliche Wissenschaft«)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

Zitante 04.09.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frantz Wittkamp

Es läßt in meinem Garten
der Sommer auf sich warten.
Man sieht nicht eine Schwalbe.
Noch nicht mal eine halbe.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Zitante 04.09.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karol Irzykowski

Das wichtigste gesellschaftliche Phänomen ist die Einsamkeit.
Nicht die raffinierte, die bequeme Einsamkeit,
sondern die Einsamkeit unter den Menschen.
Wenn man hinter der Wand Menschen weiß
und doch machtlos und schutzlos ist vor der Gewalt,
mit der sich der Apparat der gesellschaftlichen Vorurteile und
Vorbestimmungen uns nähert und zu zerschmettern droht.
Der Schrei "Hilfe! Hilfe!" ist vergeblich, denn jeder
hat seine anderen Gründe, ihn nicht zu hören.

(aus: »Randbemerkungen«)
~ Karol Irzykowski ~
polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944

Zitante 04.09.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Schwöbel

Kunst ist das Möblieren der Welt
mit schönen Dingen, welche die Natur
nicht zu bieten hat.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 04.09.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Ab und zu in einem chinesischen Restaurant
ein Lächeln zu sich nehmen.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 04.09.2021, 08.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Johann Christoph Friedrich von Schiller, Spruch des Tages zum 04.09.2021

Alle Bestrebungen sind umsonst,
sich etwas zu geben, was nicht in uns liegt –
und darüber verscherzt man den Genuß dessen,
was man wirklich besitzt.

(aus einem Brief an Christian Gottfried Körner vom [20.08.1788])
~ Johann Christoph Friedrich von Schiller ~

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker; 1759-1805



Zitante 04.09.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Weisheit aus Italien ~


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