Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Karol Irzykowski

Karol Irzykowski

Das wichtigste gesellschaftliche Phänomen ist die Einsamkeit.
Nicht die raffinierte, die bequeme Einsamkeit,
sondern die Einsamkeit unter den Menschen.
Wenn man hinter der Wand Menschen weiß
und doch machtlos und schutzlos ist vor der Gewalt,
mit der sich der Apparat der gesellschaftlichen Vorurteile und
Vorbestimmungen uns nähert und zu zerschmettern droht.
Der Schrei "Hilfe! Hilfe!" ist vergeblich, denn jeder
hat seine anderen Gründe, ihn nicht zu hören.

(aus: »Randbemerkungen«)
~ Karol Irzykowski ~
polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944

Zitante 04.09.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karol Irzykowski, Spruch des Tages zum 09.05.2020

Verkalkungen
werden oft für Kristallisationen gehalten.

(zitiert in: »Begegnungen mit Polen« [1965])
~ Karol Irzykowski ~

polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944



Zitante 09.05.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karol Irzykowski

Ist es nicht so, daß wir aus Dingen eine Mauer um uns errichten,
eine hohe Mauer, um den Tod nicht zu sehen? ...
Der Motor der Konsumgesellschaft ist nicht die Freude am Leben,
sondern die Angst vor dem Tod.

(zugeschrieben)
~ Karol Irzykowski ~

polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944

Zitante 23.01.2019, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karol Irzykowski

Ich glaube, den Menschen begrenzt, was er liebt.
Wir reichen so weit wie unsere Liebe.

(zugeschrieben)
~ Karol Irzykowski ~

polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944

Zitante 23.01.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karol Irzykowski

Eigentlich leben wir jetzt schon im Himmel. Wo sonst?
Auf einem leuchtenden, tanzenden Stern.

(zugeschrieben)
~ Karol Irzykowski ~

polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Filmtheoretiker; 1873-1944

Zitante 15.03.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die materielle Befriedigung keinen Sinn mehr gibt.

~ Arnold Bennett ~
(1867-1931)


Ein Abospruch von
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