Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

William Shakespeare, Spruch des Tages zum 16.06.2026

... aus dieser Nessel Gefahr
pflücken wir die Blume Sicherheit.

(aus: »König Heinrich IV.« [Shakespeare, King Henry IV, um 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Bildquelle: Sabine_999/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carola Blacker

Wer Einfluß über Menschen besitzt,
hat damit die größte der Verantwortungen
dieses Lebens übernommen.

(aus: »Innenschau und Ausblick« [Blacker, 1895])
~ Carola Blacker ~

deutsche Schriftstellerin; 1852-1912 (wahrscheinlich)

Zitante 15.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Bauer

Für den Menschen unserer Zeit gibt es nur noch ein einziges Schicksal: Entwickelung.
Magst du‘s fühlen als bitteres Muß hinter dir oder als lockende Hoffnung vor dir –
es bleibt dir, gehört dir zu, unentrinnbar, unverlierbar.
Was du sonst alles erleben wirst, auch Not, Krankheit und Tod –
das ist alles nur Oberfläche des einen urgewaltigen Werde-Stromes Entwickelung.

(aus »Gesammelte Werke: Aphorismen und Fragmente« [Bauer, erschienen 1990])
~ Michael Bauer ~
deutscher Lehrer, Autor, Theosoph und Anthroposoph; 1871-1929

Zitante 15.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Hohl, Spruch des Tages zum 15.06.2026

Eintagsfliegen
halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.

(aus: »Wenn Gott seine Tochter geschickt hätte...« [Hohl, 2024])
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 15.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Wolfgang von Goethe, Spruch des Tages zum 14.06.2026

Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen und Knospen keimen.
Das Leben gehört dem Lebendigen an und wer lebt,
muss auf Wechsel gefaßt sein.

(aus: »Wilhelm Meisters Wanderjahre« [Goethe, Erstfassung 1821])
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832

Bildquelle: vargazs/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 14.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Das Böse ist ein Produkt
unseres übersteigerten Selbsterhaltungstriebes.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 13.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor

Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können,
genau die Dinge, die uns ändern.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 13.06.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Da gerät jemand außer sich
und findet sich auch dort nicht zurecht

(aus dem Manuskript »Scherben 2005«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 13.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Gottfried Seume, Spruch des Tages zum 13.06.2026

Der Staat sollte vorzüglich
nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen
sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

(aus: »Apokryphen« [Seume, entstanden 1806/1807])
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

Zitante 13.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean de La Bruyère

Ist das Leben elend, so ist es eine Pein es zu ertragen;
ist es glücklich, so bebt man vor seinem Verlust –
es kommt beides auf eins heraus.

{Si la vie est misérable, elle est pénible à supporter;
si elle est heureuse, il est horrible de la perdre:
l‘un revient à l‘autre.}

(aus: »Die Charaktere« [Les caractères])
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696

Zitante 12.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht.

~ William Shakespeare ~
(1564-1616)


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