Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Detlev von Liliencron

Kartoffelsupp! Kartoffelsupp!
Und alle Tag' Kartoffelsupp!
Und Sonntags gibt es Brei;
Kartoffelbrei, die Woch' vorbei.

(zugeschrieben)
~ Detlev von Liliencron ~

eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron;
deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor; 1844-1909

Zitante 18.05.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 18.05.2016

Sollten wir angesichts
unserer bedenkenlosen Ausplünderung der Schöpfung
im Donner vorsichtshalber
nicht doch Gottes Grollen und Drohen hören?

(aus: »Der vorletzte Stand der Dinge« – Aphorismen [2003])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: flyupmike/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 18.05.2016, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Ein großer chronischer moralischer Kater besitzt mich.
Derart, daß mir der Angstschweiß auf die Stirn tritt, wenn ich
mich meinem Schreibtisch nähere und das viele weiße Papier sehe.
Es wird mir bereits schwer, die Feder zu halten,
und die Manipulation des Schreibens als solche verursacht mir Brechreiz.

(aus seinem Tagebuch)
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 17.05.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erhard Schümmelfeder

Das Wort "bombensicher" können wir aus unserem Vokabular streichen.
Seit Beginn des Atomzeitalters ist nichts mehr sicher.

(aus: »Denkzettel eines Zweiflers« - Unzensierte Gedanken [1991])
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 17.05.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Honoré de Balzac

Das Wort hat nichts Absolutes:
wir wirken mehr auf das Wort, als es auf uns wirkt;
seine Kraft kommt aus den Vorstellungen, die wir erworben haben und nun hineinlegen;
aber die Untersuchung dieses Phänomens erfordert eine umfangreiche Entwicklung,
die hier nicht relevant ist.

{Le verbe n'a rien d'absolu ;
nous agissons plus sur le mot qu'il n'agit sur nous ;
sa force est en raison des images que nous avons acquises et que nous y groupons ;
mais l'étude de ce phénomène exige de larges développements,
hors de propos ici.}

(aus: »Louis Lambert«)
~ Honoré de Balzac ~

eigentlich: Honoré Balzac;
französischer Schriftsteller und einer der großen Realisten, obwohl zur Generation der Romantiker zählend; 1799-1850

Zitante 17.05.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erich Limpach

Die Furcht vor der Verantwortung
begünstigt die Flucht in die Abhängigkeit.

(aus: »Erich Limpach für jeden Tag« - Sinngedichte und Spruchweisheiten)
~ Erich Limpach ~ (© by Friedrich Witte)

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker; 1899-1965

Zitante 17.05.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand

Das Charisma einer Idee
ist für ihre Wirkung weit wichtiger als
ihr sachlicher Gehalt.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 17.05.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Gottlieb Fichte

Solange der Mensch noch etwas für sich selbst sein will,
kann das wahre Sein und Leben in ihm sich nicht entwickeln,
und er bleibt eben darum auch der Seligkeit unzugänglich,
denn alles Sein ist nur Nichtsein und Beschränkung des wahren Seins.

(aus: »Die Anweisung zum seligen Leben oder auch die Religionslehre«)
~ Johann Gottlieb Fichte ~

deutscher Erzieher und Philosoph, gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus; 1762-1814

Zitante 17.05.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karsten Mekelburg

Charakter:
Etwas, was man auf der Bühne braucht.
Im Leben äußerst störend.

(aus einem Manuskript)
~ © Karsten Mekelburg ~

deutscher Satiriker; * 1962

Zitante 17.05.2016, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erich Limpach

Alle Objektivität stellt immer nur den Versuch dar,
objektiv zu sein.

(aus: »Erich Limpach für jeden Tag« - Sinngedichte und Spruchweisheiten)
~ Erich Limpach ~ (© by Friedrich Witte)

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker; 1899-1965

Zitante 17.05.2016, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.

~ Lew N. Tolstoi ~
(1828-1910)


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