Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Federico García Lorca, Spruch des Tages zum 05.06.2018

Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt,
desto näher kommt man
den wirklich wichtigen Dingen.

(zugeschrieben)
~ Federico García Lorca ~
spanischer Lyriker und Dramatiker der Generación del 27; 1898-1936

(die eCard-Funktion wird zur Zeit nicht bereitgestellt)

Zitante 05.06.2018, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Brigitte Fuchs

Vielleicht fühlen sich die Löcher in einem Sieb
auch als Teile des Ganzen.

(aus: »Himmel. Nochmal.« Sätze zur Welt und darüber hinaus. [2011])
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951

Zitante 04.06.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Theodor Haecker

Oberflächlich angesehen, scheint es dieselbe Sache zu sein,
ob einer kein Wort findet, weil er keinen Gedanken hat,
oder weil er einen zu großen, zu schweren, zu reichen hat.
Aber es ist der Unterschied einer Welt zwischen beiden.

(zugeschrieben)
~ Theodor Haecker ~
deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker und Übersetzer; 1879-1945

Zitante 04.06.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gudrun Zydek

Es sind die Fragen,
die den Antworten die Türen öffnen.

(aus einem Manuskript)
~ © Gudrun Zydek ~

deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Aphoristikerin, * 1944

Zitante 04.06.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sophronius Eusebius Hieronymus

Ein voller Bauch
diskutiert leicht über das Fasten.

(zugeschrieben)
~ Sophronius Eusebius Hieronymus ~

Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche; 347-420 n. Chr.

Zitante 04.06.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 04.06.2018

Herr, segne die Erde unter meinen Füßen
und den Weg auf dem ich gehe.
Segne die Menschen, mit denen ich unterwegs bin,
auch wenn wir rasten.

~ Segenswunsch aus Irland ~


(die eCard-Funktion wird zur Zeit nicht bereitgestellt)

Bildquelle: TinaKirk/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 04.06.2018, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hans Gäfgen

In Sommernächten am Fenster stehen, einsam und still,
und dem Lied wandernder Gesellen lauschen, das ist schön und befriedigend.
Und kommt leise Wehmut und zartes Sehnen im Herzen auf,
so schmerzt das nicht, sondern beglückt den, der berufen ist, einsam zu sein.

(zugeschrieben)
~ Hans Gäfgen ~

deutscher Lyriker, 1894-1939

Zitante 03.06.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klaus Ender

Wer Stille für Langeweile hält,
ist auf dem Wege, seelisch zu verkümmern.

(aus: »Jenseits der Hast« [2008])
~ © Klaus Ender ~

deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie; 1939-2021

Zitante 03.06.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Detlev von Liliencron

Ein glückliches Familienleben zwischen Mann und Weib und ihren Kindern
ist der Treffer unseres Daseins.
Auf ihm beruht der Staat, die Sittlichkeit, die Ruhe
und – im großen ganzen – unsere körperliche und geistige Gesundheit.

(aus: »Breide Hummelsbüttel«)
~ Detlev von Liliencron ~

eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron;
deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor; 1844-1909

Zitante 03.06.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Ich lebe gern und habe wohl stets mehr und freier genossen als die Mehrzahl meiner Mitmenschen.
Dazu hab' ich mich nicht immer gern bekannt – es gab eine Zeit in meinem Leben,
wo ich mich meiner natürlichen Genußfreudigkeit schämte.
Ich war zwar nie ein Christ, aber ich glaubte zeitweise Sozialdemokrat sein zu müssen;
ich glaubte heilig werden zu müssen und erachtete es für meine Pflicht,
meine Kräfte in den Dienst einer guten Sache zu stellen.
Das ist jetzt vorbei. Ich habe gelernt, daß man diese gute Sache selber ist,
und seitdem bemühe ich mich, meine Kräfte in meinen Dienst zu stellen.

(aus seinem Tagebuch (1896))
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905



(Mehr Informationen zum Autor)

Zitante 03.06.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Ein jedes Alter hat seine Reize, seinen Geist und seine Sitten.

~ Nicolas Boileau ~
(1636-1711)


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