Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Akutagawa Ryunosuke

Die für unser Leben notwendigen Ideen sind vielleicht schon
vor dreitausend Jahren erschöpfend durchdacht worden.
Wir haben wohl nur neues Feuer an altes Reisig zu legen.

(zugeschrieben)
~ Akutagawa Ryunosuke

japanischer Dichter und Schriftsteller; 1892-1927

Zitante 14.08.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Kyber

Aber im gewöhnlichen Leben, das nun einmal eine Verkettung aller bedeutet,
hat der Tierschutz das gleiche Recht wie alle anderen ethischen Bestrebungen,
schon weil sich eine Teilethik, eine Sonderethik für nur eine Klasse von Geschöpfen
mit dem Begriff der Ethik nicht vereinen lässt.

(aus: »Tierschutz und Kultur«)
~ Manfred Kyber ~
deutschbaltischer Schriftsteller, Theaterkritiker, Dramatiker, Lyriker und Übersetzer, aktiver Tierschützer; 1880-1933

Zitante 14.08.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Franz von Sales

Ich habe Ruhe gesucht überall
und habe sie am Ende gefunden
in einem Winkel bei einem kleinen Buche.

(zugeschrieben)
~ Franz von Sales ~, eigentlich François de Sales
französischer Ordensgründer (der Salesianerinnen) , Mystiker und Kirchenlehrer, Patron der Schriftsteller, Journalisten und der Gehörlosen; Heiligsprechung 1665; 1567-1622


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Lisette Brodey/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 14.08.2016, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Simmel

Die bloße Vermehrung des Geldquantums,
das man auf einmal in der Hand hat,
vermehrt die Versuchung zum Geldausgeben
und bewirkt damit einen gesteigerten Warenumsatz,
also eine Vermehrung, Beschleunigung und Vermannigfaltigung
der ökonomischen Vorstellungen.

(aus: »Die Bedeutung des Geldes für das Tempo des Lebens«)
~ Georg Simmel ~

deutscher Philosoph und Soziologe, Begründer der

„formalen Soziologie“ und der Konfliktsoziologie; 1858-1918

Zitante 13.08.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Ebers

Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt,
daß man lernen muß, freundlich über das Kleine hinwegzugehen,
wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

(aus: »Uarda«)
~ Georg (Moritz) Ebers ~ deutscher Ägyptologe und Schriftsteller; 1837-1898

Zitante 13.08.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Martial

In meiner Haut bin ich der Wichtigste und Wertvollste.
Leider wohnt da sonst keiner, der das auch findet.

(zugeschrieben)
~ Martial ~, eigentlich Marcus Valerius Martialis
römischer Dichter, der vor allem für seine Epigramme bekannt ist; 40 bis 102/104 n. Chr.

Zitante 13.08.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Große

Was uns unglücklich machen soll,
muß uns rühren können.

(aus: »Phänomenologie des Unglücks.« - Aus dem Nachlaß eines Vormieters)
~ © Jürgen Große ~

deutscher Aphoristiker und Essayist; * 1963

Zitante 13.08.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Charles De Coster

Wie schön ist das Leben,
da Du mich liebst!

(aus einem Brief an Eliza)
~ Charles (Théodore Henri) De Coster ~

belgischer Schriftsteller, Begründer der modernen französischsprachigen Literatur Belgiens; 1827-1879

Zitante 13.08.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sami Feiring

Die Hoffnung der Menschheit ruht auf den Kindern.
Je weniger geboren werden, desto größer die Hoffnung.

(aus: »Worte sind Taten«. Neue finnische Aphorismen)
~ © Sami Feiring ~

finnischer Aphoristiker; * 1963

Zitante 13.08.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Adele Sandrock

Viele Kinder sind deshalb so verzogen,
weil man Großmütter nicht übers Knie legen kann.

(zugeschrieben)
~ Adele Sandrock ~

holländisch-deutsche Schauspielerin; 1863-1937

Zitante 13.08.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Mensch überwindet Hindernisse um endlich Ruhe zu haben, und findet dann nichts so unerträglich wie Ruhe.

~ Henry Brooks Adams ~
(1838-1918)


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