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Einträge vom: 20.04.2024

Nikolaus Cybinski

Plötzlich wittern die Wächter des deutschen gedanklichen Reinheitsgebotes
wieder nationale Morgenluft und verheimlichen, dass die
am Mittag bereits abgestanden und am Abend ungenießbar modrig schmeckt.

(aus: »Der vorletzte Stand der Dinge« - Aphorismen [2003])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 20.04.2024, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Nikolaus Cybinski

Peter Sirius

Pedanterie ist die leidige Kunst,
im Kleinen groß, im Großen klein zu sein.

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [1899])
~ Peter Sirius ~, eigentlich Otto Kimmig

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

Zitante 20.04.2024, 15.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Sirius

Vytautas Karalius

Paradox der Schlinge:
Nur kleiner werdend erreicht sie das Ziel.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« - Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

Zitante 20.04.2024, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Vytautas Karalius

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 20.04.2024

Reichtum und Einfluss
stützen sich immer gegenseitig,
der eine hält sich immer
schlecht aufrecht ohne den andern.

(aus: »Emile oder über die Erziehung [Émile ou De l'éducation]«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778



Zitante 20.04.2024, 00.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean-Jacques Rousseau, Tagesspruch, 20240420,

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Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen.

~ John Locke ~
(1632-1704)


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