Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Art van Rheyn, Spruch des Tages zum 21.12.2020

Ehe man eine Kerze ausbläst sollte man wissen,
wer die Zündhölzer in der Tasche hat.

(aus: »Erlesene Bosheiten«)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005



Bildquelle: domeckopol/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.12.2020, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Robert Schumann, Spruch des Tages zum 20.12.2020

Wem die Liebe fehlt, fehlt auch die Musik,
und die Glocke muß in der Freie schweben,
soll sie erklingen.

(zitiert in: »Robert Schumann als Kritiker: Sprüche aus seinen Schriften [1873]«)
~ Robert Schumann ~

deutscher Komponist, Musikkritiker und Dirigent; 1810-1856



Bildquelle: Couleur/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 20.12.2020, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich Löchner

Warum's nicht besser wird?
Es gibt einfach zu viele, die das Beste wollen
und doch nur Schlechtes zustandebringen.

(aus dem Jahresplaner 2001)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

Zitante 19.12.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Detlev von Liliencron, Spruch des Tages zum 19.12.2020

Ist unser Leben eine Rennbahn nicht,
Wo jeder jeden sucht zu überholen?
Und wenn der Vordermann den Hals sich bricht,
Wird voller Frohgefühl der Nächste johlen.

(aus dem Gedicht: »Die Rennbahn«)
~ Detlev von Liliencron ~

eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron;
deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor; 1844-1909


Zitante 19.12.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Braun, Spruch des Tages zum 18.12.2020

Lasse im Zweifelsfalle Dein Herz entscheiden,
aber nie ohne vorher beim Gehirn Rat zu holen.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006



Bildquelle: LauraMR5/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 18.12.2020, 00.10 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ludwig Fulda, Spruch des Tages zum 17.12.2020

Lebensweisheit hilft überall,
Nur nicht im entscheidenden Fall;
Da nämlich handeln wir taub und blind,
Nicht wie wir denken, nein, wie wir sind.

(aus seinen »Sinngedichte«)
~ Ludwig (Anton Salomon) Fulda ~

deutscher Bühnenautor und Übersetzer; 1862-1939



Zitante 17.12.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hanspeter Rings, Spruch des Tages zum 16.12.2020

Gelegentlich müssen wir unser Leben
auf den Kopf stellen, um weiter zu sehen.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955



Bildquelle: manfredrichter/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.12.2020, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Oliver Tietze

Gerne sind wir bereit, dem Reiz der Einmaligkeit
Reizungen der Wiederholung folgen zu lassen.

(aus: »Spuren in der Zukunft« – Aphorismen [2016])
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

Zitante 15.12.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Isaak Emmanuilowitsch Babel, Spruch des Tages zum 15.12.2020

Jeder möchte das Glück aufgetischt kriegen,
frischgebacken vor die Nase gestellt.

(aus dem Theaterstück "Sonnenuntergang")
~ Isaak Emmanuilowitsch Babel ~

russischer Journalist und Schriftsteller mit jüdischen Wurzeln; 1894-1940 (hingerichtet)



Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.12.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang Kownatka, Spruch des Tages zum 14.12.2020

Wer sich für die Zukunft entscheidet hat keine Zeit mehr,
sich mit den ungelösten Problemen der Vergangenheit
und den Widrigkeiten der Gegenwart zu beschäftigen;
denn die Zukunft wird seine ganze Aufmerksamkeit,
Kraft und Entscheidungsfreude in Anspruch nehmen.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938



Zitante 14.12.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wenn alte Leute sich recht kennten, so würden sie nicht über Kinder die Schultern zucken.

~ Johann Georg Hamann ~
(1730-1788)


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