Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Siegfried Wache

Wer Vorbild ist,
kann sich auch selbst im Spiegel anschauen.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 09.08.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Siegfried Wache

Die Welt
verliert langsam das Umweltbewußtsein

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 09.08.2017, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michel de Montaigne

Der Schlaf erstickt und unterdrückt unsere seelischen Kräfte,
der Geschlechtsakt saugt sie ebenso auf
und lässt sie verschwinden.

(aus: »Die Essais (Essais)«)
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

Zitante 09.08.2017, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Enrico Caruso

Zu einem erfolgreichen Sänger gehören
ein großer Brustkorb, ein großer Mund,
neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Verstand,
eine Menge harter Arbeit und etwas im Herzen.

(zugeschrieben)
~ Enrico Caruso ~

italienischer Opernsänger, berühmteste Tenor der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; 1873-1921

Zitante 09.08.2017, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marie Thérèse Geoffrin, Spruch des Tages zum 09.08.2017

Auf den Wegen der Freundschaft
soll man kein Gras wachsen lassen.

(zugeschrieben)
~ Marie Thérèse Geoffrin ~, geborene Rodet
französische Autorin und Salonnière der Aufklärung; 1699-1777


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Jill Wellington/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 09.08.2017, 00.05 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rudolf Steiner

Die Kunst ist ewig,
ihre Formen wandeln sich.

(zugeschrieben)
~ Rudolf (Joseph Lorenz) Steiner ~

österreichischer Publizist und Esoteriker, Begründer der Anthroposophie; 1861-1925

Zitante 08.08.2017, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 2)

Bevor ich richtig loslege, möchte ich noch ein paar allgemeine Informationen zur documenta loswerden.

Als 1948 die Bewerbung Kassels als Bundeshauptstadt abgelehnt wurde, entschied sich das Bundessozialgericht, als "Trostpreis" die Bundesgartenschau 1955 nach Kassel zu vergeben. Es ergab sich die Gelegenheit, im Rahmen dieser Bundesgartenschau die 1. documenta zu organisieren; erdacht wurde dies vom Kasseler Kunstprofessor »Arnold Bode«.

Als der damalige Direktor des "Museum of Modern Art – MOMA", New York, am Kasseler Bahnhof ausstieg, kamen ihm erhebliche Zweifel, ob Kassel wirklich der richtige Ort für "the documenta" wäre. Die Stadt lag teilweise noch in Schutt und Asche...

Ein Teil der Ausstellung fand damals in den Ruinen des ausgebrannten »Fridericianum« statt. Die Kunstwerke wurden vor nackten Wänden präsentiert, knisternde Plastikvorhänge hingen an den Fenstern, die Beleuchtung erfolgte mittels im Boden angebrachter Scheinwerfer...

Das Ziel war es, die Bewohner des Dritten Reiches auf das Motto "Kunst für alle, um die geistige Freiheit zu fördern" einzustimmen. Nach dem für viele noch in Erinnerung gebliebenen staatlich verordneten Kunstverständnis keine leichte Aufgabe.

Für Weitere Informationen der darauf folgenden Ausstellungen möchte ich auf diese Homepage verweisen: »Geschichte der documenta«

Die documenta dauert übrigens immer genau 100 Tage.

Auch die Kirchen beteiligen sich in jedem Ausstellungsjahr mit einem eigenen Ausstellungsprogramm – nicht immer zur Freude der Original-Veranstalter. Dieses Kunstwerk hatte vor fünf Jahren für einigen Ärger gesorgt; der Streit wurde jedoch zugunsten der Kirche entschieden und das Werk darf weiterhin gezeigt werden:



»zum Teil 1 des Berichts«

Zitante 08.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Pavel Kosorin

Wir leben in einer Zeit
des Überflusses an Informationen
und des Mangels an Geist.

(aus einem Manuskript)
~ © Pavel Kosorin ~

tschechischer Aphoristiker; * 1964

Zitante 08.08.2017, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edward Young

Wir bemerken die Zeit
nur aus ihrem Verluste.

(zugeschrieben)
~ Edward Young ~

englischer Dichter, 1683-1765

Zitante 08.08.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Martin Gerhard Reisenberg

Mit Leichtsinn versehen
schwebt man niemals lange oben.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; 1949–2023

Zitante 08.08.2017, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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