Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Charles Joseph de Ligne

Um die ins rechte Licht zu setzen, mit denen man beisammen ist,
muss man sie über das sprechen lassen, was sie am besten verstehen,
und selbst aus einem Langweiligen Vorteil ziehen zur Belehrung und Unterhaltung.
Wahrscheinlich findet sich etwas, das er weiß oder lernen kann oder gesehen hat.

(aus: »Gedanken und Einfälle«)
~ Charles Joseph Fürst de Ligne ~, auch "Der rosarote Prinz" genannt
belgischer Offizier und Diplomat in österreichischen Diensten und Schriftsteller; 1735-1814

Zitante 23.05.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl von Linné, Spruch des Tages zum 23.05.2018

Allein ein ganzes Menschenalter würde nicht hinreichen,
jedes Meisterstück der göttlichen Kunst
in dem Reich der Natur nur zu erzählen,
viel weniger, nach Würde zu betrachten.

(zugeschrieben)
~ Carl von Linné ~, eigentlich Carl Nilsson Linnæus, auch: Carolus Linnaeus
schwedischer Naturforscher, schuf die Grundlagen der modernen botanischen und zoologischen Taxonomie; 1707-1778

(die eCard-Funktion wird zur Zeit nicht bereitgestellt)

Bildquelle: ekamelev/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 23.05.2018, 00.05 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gottlob Wilhelm Burmann

Arbeit macht das Leben süß,
Macht es nie zur Last,
Der nur hat Bekümmernis,
Der die Arbeit haßt.

(aus: »Kleine Lieder kleine Jünglinge«)
~ Gottlob Wilhelm Burmann~, eigentlich: Gottlob Wilhelm Bormann

deutscher Dichter und Journalist; 1737-1805

Zitante 22.05.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerhard Kocher

Zur Verharmlosung der Nebenwirkungen
wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« – 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

Zitante 22.05.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Richard Wagner

Glücklich das Genie, dem nie das Glück lächelte! –
Es ist sich selbst so ungeheuer viel: was soll ihm das Glück noch sein.

(aus: »Der Künstler und die Öffentlichkeit«)
~ (Wilhelm) Richard Wagner ~

deutscher Komponist, Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent; 1813-1883

Zitante 22.05.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerlinde Nyncke

Wo es Kontakte gibt,
gibt es auch Spannungen

(aus: »Eines weiten Weges Widerhall« – Aphorismen und Gedichte)
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

Zitante 22.05.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Fischart

Das bringt uns Ehr',
Was uns wird schwer.

(zugeschrieben)
~ Johann (Baptist) Fischart ~, genannt: Mentzer (d.h. "Mainzer")
frühneuhochdeutscher Schriftsteller; 1546 oder 1547-1591

Zitante 22.05.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Arthur Conan Doyle, Spruch des Tages zum 22.05.2018

Es gibt nichts Trügerischeres,
als eine offensichtliche Tatsache.

(aus: »Heute dreimal ins Polarmeer gefallen«)
~ Sir Arthur (Ignatius) Conan Doyle ~, M.D.
britischer Arzt und Schriftsteller, schrieb die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson; 1859-1930

(die eCard-Funktion wird zur Zeit nicht bereitgestellt)

Zitante 22.05.2018, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lothar Bölck

Zyniker verlangen
von den Menschen, die sie verachten,
sie zu achten.

(aus: »Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine« – Aphorismen, Sprüche, Naseweisheiten [2000])
~ © Lothar Bölck ~

deutscher Kabarettist und Autor; * 1953

Zitante 21.05.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolf Hermann Lotze

Es beruht aller Takt, alle Gemessenheit und Anmut des Benehmens darin,
daß alle gewöhnlichen Handlungen die Absichtlichkeit verloren haben
und sich aus sich selbst zu entwickeln scheinen.

(aus seinen Werken)
~ Rudolf Hermann Lotze ~

deutscher Mediziner und weltweit anerkannter Philosoph; 1817-1881

Zitante 21.05.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Charakter eines Menschen läßt sich aus nichts so sicher erkennen, als aus einem Scherz, den er übelnimmt.

~ G. C. Lichtenberg ~
(1742-1799)


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