Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Walter Ludin, Spruch des Tages zum 30.08.2023

Der Weg zwischen
"Achtung" und "Ächtung"
ist nur zwei Pünktchen lang.

(aus: »Sticheleien« – Aphorismen [2007])
~ © Walter Ludin ~

Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor; * 1945



Zitante 30.08.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harald Kriegler

Pflichtverletzungen
hinterlassen selten Narben.

(aus einem Manuskript)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 29.08.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Adolph Knigge

Es giebt durchaus keinen stichhaltigen Grund,
das Gegentheil von dem zu sagen, was man denkt,
Nothlügen sind mit nichts zu entschuldigen,
jede mit besserm Wissen gesprochene Unwahrheit
trägt früher oder später ihre nachtheiligen Folgen,
sie beeinträchtigt entweder den Ruf, wenn sie entdeckt wird,
oder sie untergräbt , wenn sie geheim bleibt,
die edle feste Reinheit des Charakters.

(aus: »Über den Umgang mit Menschen«)
~ Freiherr Adolph (Franz Friedrich Ludwig) Knigge ~
deutscher Schriftsteller und Aufklärer, bekannt durch seine Schrift 'Über den Umgang mit Menschen'; 1752-1796

Zitante 29.08.2023, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Richter

Häufigster Grund für Verunsicherung:
Man beherrscht die Rituale der Schwächeren nicht.

(aus: »Widersprüche« - Aphorismen [2006])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

Zitante 29.08.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Christoph Friedrich von Schiller, Spruch des Tages zum 29.08.2023

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.

(aus: »Wilhelm Tell«)
~ Johann Christoph Friedrich von Schiller ~

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker; 1759-1805



Bildquelle: gene1970/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 29.08.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Paracelsus

Wie könnte einer Feind der Frau sein – sie sei, wie sie wolle?
Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert,
darum lässt Gott sie lange leben,
auch wenn sie noch so garstig wäre.

(aus: »Mensch und Schöpfung«)
~ Paracelsus ~, eigentlich Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim
Schweizer Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph, 1493-1541

Zitante 28.08.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Schwöbel

Erst ist es die Neugier, die den Gedanken Flügel verleiht,
dann ist es die Liebe.
Später sind es die Ängste vor den Zeitgenossen und der Zukunft,
die sie schmieden.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 28.08.2023, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Gottlieb Fichte

Die Menschen wollen durchaus frei sein,
sich gegenseitig zugrunde zu richten.

(aus: »Der geschlossene Handelsstaat« [1800])
~ Johann Gottlieb Fichte ~
deutscher Erzieher und Philosoph, gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus; 1762-1814

Zitante 28.08.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anke Maggauer-Kirsche, Spruch des Tages zum 28.08.2023

es ist ganz gut wenn wir ab und zu
aus dem schritt geraten
vielleicht nehmen wir dann
eine andere Gangart an

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948



Zitante 28.08.2023, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jean Antoine Petit-Senn

Die schweigsamen Dummköpfe sind
wie leere, mit dem Amtsschlüssel geschlossene Zeughäuser.

{Les sots silencieux sont
des armoires vides fermées à clef.}

(aus: »Geistesfunken und Gedankensplitter« [Bluettes & Boutades, 1856])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 27.08.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

~ Friedrich von Schiller ~
(1759-1805)


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