Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Silvio Gesell

Die Wahrheit ist faul wie ein Krokodil im Schlamm des ewigen Nils.
Die Zeit gilt für sie nicht; es kommt ihr auf ein Menschenalter nicht an; sie ist ja ewig.
Aber die Wahrheit hat einen Impresario, der,
sterblich wie der Mensch, es immer eilig hat. Dieser Impresario heißt Irrtum.
Der Irrtum kann nicht faul im Grab die Ewigkeiten an sich vorüberziehen lassen.
Er stößt überall an und wird überall gestoßen. Allen liegt er überall im Wege.
Niemand läßt ihn ruhen. Er ist der wahre Stein des Anstoßes.

(aus: »Die natürliche Wirtschaftsordnung (1938)«)
~ (Johann, auch: Jean) Silvio Gesell ~

deutscher Kaufmann, Finanztheoretiker, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre; 1862-1930

Zitante 17.03.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alfred Grünewald

Der Einzelgänger:
Was er nicht alles mitmachte, weil er nicht mitmachte!

(aus seinen Werken)
~ Alfred Grünewald ~

österreichischer Schriftsteller; 1884-1942

Zitante 17.03.2019, 16.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Karl Gutzkow

Nur Begeisterung hilft über die Klippen hinweg,
die alle Weisheit der Erde nicht zu umschiffen vermag.

(aus: »Vom Baum der Erkenntnis« – Denksprüche [1868])
~ Karl (Ferdinand) Gutzkow ~

auch: E. L. Bulwer;
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist, einer der Stimmführer der jungdeutschen Bewegung; 1811-1878

Zitante 17.03.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

peter e. schumacher

Ob der Menschlichkeit einmal die Stunde schlägt,
hängt davon ab, wann dem Menschen das Gewissen schlägt.

(Quelle: www.aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013

Zitante 17.03.2019, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ewald Rudolf Stier

Ist es nicht eine Himmelslust,
wenn eine unsterbliche Seele sich über
einen Groschen freuen kann?

(zitiert in: »Alemannia (Sammlung aus den Werken der vorzüglichsten Schriftstellern Deutschlands; 1821)«)
~ Ewald Rudolf Stier ~, Pseudonym: Rudolf von Fraustadt
deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter; 1800-1862

Zitante 17.03.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski

Hochaltrig saß er vor seinem Seniorenteller
und löffelte die Suppe aus, die die Spaßgesellschaft
ihm eingebrockt hatte.

(aus: »Der vorletzte Stand der Dinge« - Aphorismen [2003])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 17.03.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 17.03.2019

Möge der Schutzheilige Irlands
dich jeden Tag in sein Herz schließen
und dich auf besondere Weise mit Glück segnen.

~ Segenswunsch aus Irland ~

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: creisi/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ Lizenz: Pixabay

Zitante 17.03.2019, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Vogel

So manche Tugend hält sich nur deshalb,
weil ihr zur Untugend die Kraft fehlt.

{Certains amants de la vertu ne se maintiennent dans la voie droite
que parce qu'ils ne possèdent pas assez de force pour le vice.}

(aus: »Im Zwielicht. (Lueurs et Reflets) – Aphorismen«)
~ Wilhelm Vogel ~

deutscher Verlagsleiter und Erzähler; 1888-1976

Zitante 16.03.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang Kownatka

Der Blick in die Zukunft wird häufig
vom Nebel der Gegenwart verschleiert.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

Zitante 16.03.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Geiler von Kaysersberg

Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht,
der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst;
der lebt wirklich menschlich.

(aus: »Das Seelenparadies«)
~ Johann (auch: Johannes, Jean) Geiler von Kaysersberg ~

der bedeutendste deutsche Prediger des ausgehenden Mittelalters; 1445-1510

Zitante 16.03.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

~ Platon ~
(427-347 v. Chr.)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Gudrun Zydek:
Dieser Spruch brachte mich zum Lachen! Einfac
...mehr
quersatzein:
Frohe, unbeschwerte Ostertage wünsche ich di
...mehr
Anne:
Liebe Christa, ich wünsche Dir frohsinnige O
...mehr
Helmut Peters :
Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...mehr
Marianne:
Ob wir jemals alle kennenlernen werden?Farben
...mehr
Marianne:
Kann unter Umständen schön, aber auch beän
...mehr
Marianne:
Ausdrucksstarke Worte und das Bild dazu finde
...mehr
hanspeter rings:
Super, vielen Dank!
...mehr
quersatzein:
Das ist ein Aphorismus, der beeindruckt und z
...mehr
Anne:
Ganz schön überheblich! Aber als Tochter ei
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum