Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Emanuel Wertheimer

Warum das Elend so wenig rührt?
Aus ästhetischen Gründen: es wiederholt sich zu oft.

{Pourquoi la misère émeut-elle si peu?
Par raison d'esthétique: elle se répète trop souvent.}

(aus: »Aphorismen (Pensées et Maximes)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916

Zitante 21.08.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Felix Renner

Da las ich doch plötzlich "Befürchtungsweise" statt Betrachtungsweise.
War das bloss die Fehlleistung eines zerstreuten Blicks –
oder wars das neuronale Aufzucken eines krisenüberreizten Gehirns?

(aus: »Erfolgsgesellschaft im Stresstest« – Aphorismen [2013])
~ © Felix Renner ~

Schweizer Jurist, Journalist und Aphoristiker; * 1935

Zitante 21.08.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Rosegger

Wenn das, was fertig ist,
nur immer auch vollendet wäre.

(aus seinen Werken)
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

Zitante 21.08.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst R. Hauschka

Ein Schrecken kann nur heilsam sein,
wenn wir ihn als Zeichen verstehen.

(aus einem Manuskript)
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

Zitante 21.08.2019, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jules Michelet

Der Zufall dient gerne dem,
der immer dem gleichen Gedanken folgt.

{Le hasard aime à servir celui
qui suit toujours une même pensée.}

(aus: »Le peuple«)
~ Jules Michelet ~

französischer Historiker, Archivar am Nationalarchiv und Moralphilosoph; 1798-1874

Zitante 21.08.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Joachim Panten

Offener Neid
ist besser als gar keine Aufmerksamkeit.

(aus einem Manuskript)
~ © Joachim Panten ~

alias: karlundemil;
deutscher Aphoristiker und Publizist; 1947-2007

Zitante 21.08.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Wolfgang von Goethe

Man denkt an das, was man verließ;
Was man gewohnt war, bleibt ein Paradies.

(aus: »Faust. Eine Tragödie (zweiter Teil)«)
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832

Zitante 21.08.2019, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Franz von Sales, Spruch des Tages zum 21.08.2019

Wie ein Schiff unentwegt nach dem Kompass fährt,
ob ihm die Winde günstig sind oder nicht,
ob der Kurs nach Süd oder West oder Ost oder Nord geht:
So soll auch unsere Seele ein unbeirrbarer Zeiger sein.

(aus: »Philothea«)
~ Franz von Sales ~, eigentlich François de Sales
französischer Ordensgründer (der Salesianerinnen) , Mystiker und Kirchenlehrer, Patron der Schriftsteller, Journalisten und der Gehörlosen; Heiligsprechung 1665; 1567-1622

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: MasterTux/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.08.2019, 00.10 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Charles de Coster

Dein Blut ist mein Blut.
Ich weiß, Du denkst meine Gedanken,
Du liebst, was ich liebe,
und Du hassest, was ich hasse…

(zugeschrieben)
~ Charles (Théodore Henri) De Coster ~

belgischer Schriftsteller, Begründer der modernen französischsprachigen Literatur Belgiens; 1827-1879

Zitante 20.08.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ovid

Hoffnung, welcher Art auch immer,
besteht zu Recht, wenn sie auf Verdienst fußt.

{Quaecumque ex merito spes venit,
aequa venit.}

(aus: »Heroides«)
~ Ovid ~

eigentlich Publius Ovidius Naso;
antiker Versdichter, zählt zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche; 43 V. Chr.-17 n. Chr.

Zitante 20.08.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Novalis ~
(1772-1801)


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